Kleve: Neue Gitter für Kupfernen Knopf

Kleve: Neue Gitter für Kupfernen Knopf

Gestern war endgültig Schluss mit dem alten Brückengeländer, das den Kupfernen Knopf hoch über der barocken Parkanlage in Kleve umrandete. Die Männer der Umweltbetriebe der Stadt Kleve (USK) hatten schon in aller Frühe begonnen, das alte Gitter abzubauen. Stück für Stück entfernten sie das schwere Teil, das mit seiner engen Gitterstellung und den Zacken auf der untersten Sprosse vor allem Absturz-Schutz war.

An seiner statt montierten die USK-Mitarbeiter ein silbergrau gestrichenes Geländer. Filigranere Stäbe und ein ornamentaler Rand im oberen Bereich erinnern an historische Gitter auch im unteren Teil des Parks. Der neue Zaun ist jetzt nicht nur Schutz vor dem ungewollten "Absturz" in die Rhodendren zu Füßen des großen Obelisken, sondern auch noch Schmuck für einen der schönsten Aussichtspunkte in der Kreisstadt.

Der 1858 errichtete steinerne Obelisk, der wie ein Wegzeichen die Achse nach Hochelten markiert und von unten gesehen als Fingerzeig über dem Amphitheater thront, folgte einem rund 100 Jahre älteren hölzernen Obelisken, der eine Kupferne Kugel auf der Spitze trug. Daher hat der "Kupferne Knopf auch seinen Namen bekommen. In den vergangenen Jahren hat die Stadt die Wegeführung vom Park hinauf an den Obelisken im unteren Bereich des Hangs deutlich verbessert. Der Weg schlängelt sich zwar steil hinauf, aber der Blick über den wunderbaren Park lohnt die Mühe.

(RP)