Kleve: Neue Gesamtschule bis 2020 an drei Standorten

Kleve: Neue Gesamtschule bis 2020 an drei Standorten

Hauptstandort der Schule soll an die Hoffmannallee.

Am Montag werden die Spitzen der Gemeinde Bedburg-Hau und der Stadt Kleve über die Standorte der zur Gesamtschule umfirmierten Sekundarschule Kleve verhandeln. In Bedburg-Hau hatte es Unstimmigkeiten über den Klever Ratsbeschluss gegeben, die aus der Sekundarschule entstandene Gesamtschule allein in Kleve zu führen. Kleves Kämmerer Willibrord Haas versicherte jetzt im Hauptausschuss der Stadt Kleve, er strebe eine "sachliche Diskussion" auf Verwaltungsebene an. Auch die Politik versuchte, die Wogen zu glätten: "Es war ja nicht unser böser Wille, die Sekundarschule umzuwandeln und als Gesamtschule in Kleve zu führen, letztlich hat die Bezirksregierung aufgrund der geringen Anmeldezahlen aus Bedburg-Hau auf eine Lösung gedrängt", sagte FDP-Fraktionschef Daniel Rütter - und traf den Tenor der Kommunalpolitiker.

Die Stadt Kleve wird in Bedburg-Hau klären müssen, wie lange die neue Gesamtschule die Räume der Sekundarschule in Bedburg-Hau weiter nutzen kann. Derzeit ist die neue Gesamtschule auf drei Standorte verteilt: An der St. Markus-Schule in Bedburg-Hau, am ehemaligen Sebus-Gymnasium an der Ackerstraße und bald mit den neuen Klassen an der Hoffmannallee in den Räumen der Ganztagsrealschule. Dort soll die neue Gesamtschule langfristig ihren endgültigen Hauptstandort bekommen, dies empfahlen die Mitglieder des Hauptausschusses einstimmig. An der Ackerstraße 80 (Sebus-Gymnasium) werden bis Ende des Schuljahres 2021/22 und am Rosendaler Weg in Bedburg-Hau bis Ende des Schuljahrs 2020/21 Schüler unterrichtet, so die Empfehlung an den Rat der Stadt. Darüber müssen Haas und Bürgermeister Peter Driessen Montag verhandeln. Nervös zeigten sich Teile der Politik, was die nötigen Anmeldungen für die Schule betrifft. Da gab's noch keine Zahlen, denn die Anmeldungen für die neue Gesamtschule beginnen erst heute, 14 bis 18 Uhr, an der Ackerstraße (bis Donnerstag sind Anmeldungen möglich). Bürgermeisterin Northing mahnte: "Wir sollten die Eltern und Kinder nicht verunsichern".

(RP)
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