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Kreis Kleve: Neue Anlage prüft Geschwindigkeit ab dem 1. Februar

Kreis Kleve : Neue Anlage prüft Geschwindigkeit ab dem 1. Februar

Sicherheitsmaßnahmen wie mobile Geschwindigkeitskontrollen sind notwendig, um die Verkehrssicherheit zu steigern. Denn zu schnelles Fahren zählt nach wie vor zu den Hauptunfallursachen, auch im Kreis Kleve. Im vergangenen Jahr waren es 24 Verkehrsteilnehmer, die bei Unfällen im Kreisgebiet starben. "Jeder Verkehrstote ist einer zu viel. Alle Maßnahmen, die dazu beitragen, insbesondere Unfälle mit Todesfolge zu verhindern, wird der Kreis Kleve unterstützen", betonte Landrat Wolfgang Spreen nach der Testphase für das neue Infrarot-Messegerät.

Die neue Anlage zur mobilen Geschwindigkeitsüberwachung arbeitet mit einem Infrarot-Messstrahl und wird unabhängig von einem Fahrzeug aufgestellt. Die Daten werden kabellos in das in der Nähe befindliche Fahrzeug übertragen. Nach Abschluss der Testphase wird das Gerät nun am 1. Februar in den Echtbetrieb gehen. Die neue Anlage wird künftig im Kreisgebiet eingesetzt. Sie ermöglicht beispielsweise auch Messungen an solchen definierten Gefahrenstellen, an denen Kontrollen bislang aus technischen Gründen nicht möglich waren.

(RP)