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Kleve: "Mom" Zevens kauft Mensing-Gebäude

Kleve : "Mom" Zevens kauft Mensing-Gebäude

Die Zevens Unternehmensgruppe hat nach dem Kaufhof auf der Großen Straße jetzt die zwei Immobilien der bekannten Bekleidungshäuser erworben. Bernd Zevens hat durchaus Interesse an weiteren Objekten in "interessanter" Lage.

Der Klever Unternehmer Bernd "Mom" Zevens hat sich zwei weitere Filetstücke in der Klever Innenstadt gesichert. Wie der 66-Jährige nun bestätigte, gehen die beiden an der Großen Straße/Kavariner Straße und an der Herzogstraße gelegenen Immobilien, in denen die Mensing-Bekleidungshäuser untergebracht sind, ab 1. Januar 2015 in den Besitz von Zevens Grundbesitz über. Erst vor wenigen Wochen hatte Mensing 400 000 Euro in eine neue Einkauf-Erlebniswelt an der Herzogstraße investiert.

 Das Herren-Mode-Haus von Mensing an der Herzogstraße ist erst kürzlich mit großem Aufwand modernisiert worden.
Das Herren-Mode-Haus von Mensing an der Herzogstraße ist erst kürzlich mit großem Aufwand modernisiert worden. Foto: Evers, Gottfried (eve)

"Wir haben kurzfristig verhandelt und sind rasch zum Abschluss gekommen", sagt "Mom" Zevens. Insgesamt handelt es sich bei den beiden Häusern an der Großen Straße (Damenmode) und Herzogstraße (Herrenausstatter) in bester City-Lage um 2800 Quadratmeter Verkaufsfläche. Vorbesitzer war in den vergangenen sieben Jahren eine niederländische Immobilienfirma.

"Wir haben einen langfristigen Mietvertrag geschlossen", sagt "Mom" Zevens, der seinerzeit für Gesprächsstoff gesorgt hatte, als er zum 1. Januar 2013 das Gebäude des Klever Kaufhofs an der Großen Straße übernommen hatte. Diese Immobilie ist mit 9000 Quadratmetern Nutzfläche die wohl wichtigste der Klever Innenstadt - ein wahres Filetstück im Schatten der Schwanenburg. "Der Standort Kleve ist für den Kaufhof gesichert", betont Bernd "Mom" Zevens, der mit dem mietenden Unternehmen nach eigenen Angaben einen langjährigen Pachtvertrag geschlossen hat.

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In Sachen Innenstadt-Immobilien scheint Bernd "Mom" Zevens nun auf den Geschmack gekommen zu sein. Die Lage in der Fußgängerzone bis hinauf zum Fischmarkt bezeichnet er als "sehr interessant. Ab der Hagschen Straße wird es schwierig". Deshalb scheint es auch nicht ausgeschlossen zu sein, dass Zevens Grundbesitz in naher Zukunft noch weitere Objekte in der Fußgängerzone unterhalb des Fischmarktes erwerben wird. "Mom" verfolgt offenbar derzeit die Strategie, dass möglichst viele dort gelegenen Immobilien in Klever Hand sein sollten. "Am besten bei uns", wie der erfolgreiche Unternehmer schmunzelnd betont. Bekanntlich befinden sich zurzeit noch zahlreiche Gebäude in der City im Besitz von Niederländern. Das könnte sich also schon in absehbarer Zeit ändern.

(RP)