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Kleve: Minoritenplatz: Investor hat Zeit bis 31. März 2013

Kleve : Minoritenplatz: Investor hat Zeit bis 31. März 2013

Der mögliche Minoritenplatz-Investor Sontowski & Partner aus Erlangen hat "zur vollständigen Überarbeitung der Pläne nach Anregungen aus Bürgerschaft, Politik und Verwaltung" die erbetene Fristverlängerung bis zum 31. März 2013 per Dringlichkeitsentscheidung bekommen, unterzeichnet von Bürgermeister Theo Brauer, CDU-Fraktionschef Udo Janssen und SPD-Kollege Alexander Frantz. Der Klever Stadtrat muss diese Dringlichkeit allerdings noch in der Sitzung am 19. Dezember absegnen. Brauer hatte die Fraktionsvorsitzenden über die Bitte des Sontowski-Prokuristen Thomas Riek informiert.

Udo Janssen gestern zur RP: "Wir geben dem Investor die Chance, sich den Anregungen zu stellen. Hier eilt nichts. Wir wollen schließlich einen Maßanzug für Kleve."

Auch Alexander Frantz sieht kein Haar in der Suppe: "Wenn der Investor mehr Zeit braucht, um vernünftig zu arbeiten, warum sollten wir sie ihm nicht gewähren?"

Für die Bündnisgrünen meint Sprecher Dr. Artur Leenders zwar, "dass die Geschichte am Bedarf vorbei läuft, weil wir keine Einzelhandelsflächen brauchen, sondern mehr Wohnflächen", aber auch er ist der Ansicht: "Gegen eine gewünschte Fristverlängerung kann man eigentlich nichts haben, denn wir geben dem Investor ja damit nur die Chance zu einer Verbesserung der Pläne, nachdem bisher nur die Fassade abgeändert wurde."

Klipp und klar auch gegen die Verlängerung der Frist um vier Monate ist FDP-Fraktionsvorsitzender Daniel Rütter: "Wir haben keinerlei weiteren Beratungsbedarf und werden im Rat auch gegen die Dringlichkeitsentscheidung stimmen."

(RP)