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Kleve: Mineralien und Handwerk

Kleve : Mineralien und Handwerk

Walter Hinke sah das Sammeln von Mineralien bis zur Pensionierung stets als Ausgleich zum Dienst. Nun kann er sich mit dieser Leidenschaft umfangreicher befassen. Und in der Tat: Vom Keller bis zum Dachboden findet man sorgfältig geordnete Mineralien in allen Variationen. Da sind runde Kiesel, Maaseier, zu bewundern. Es gibt Prachtstücke, wie einen Jahrhundertfund Aragonit aus einem Bergwerk in Polen, eine 40 Zentimeter große Rauchquarz-Geode aus Idar-Oberstein oder einen Quarz mit einer rosa Kalzitrose aus einem Steinbruch in Wülfrath.

Die Vitrinen und Schübe hat Hinke selbst gebaut. Der Urlaub ist in der Regel mit der Suche nach Mineralien verbunden; dazu kommen zwei jährliche Exkursionen. Auch die Mitarbeit in der Geologischen Arbeitsgruppe Kleve besteht nach wie vor. Der pensionierte Polizeibeamte gehörte der Verkehrswacht an, war Leiter für Werkkurse des Jugendamtes, Dozent der Heimvolkshochschule Wasserburg Rindern und hier 18 Jahre mit den Kolpingfamilien des Bistums Münster kreativ tätig. Als Kolpingmitglied fühlt er sich in einer Wandergruppe dieser Gemeinschaft als Wanderführer besonders wohl. Hinkes handwerkliche Fähigkeiten kommen den Kindern und Enkeln zugute. So entstanden etwa Krippenfiguren aus Burma-Teak-Holz.

Seine Aktivitäten mit dem "kleinen Putz" hat Walter Hinke in 33 Ordnern festgehalten. Aber ohne die Mitwirkung seiner Ehefrau Nanni wären alle seine Aktivitäten nicht möglich gewesen.

(RP)