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Messdiener aus Bedburg-Hau bei Wallfahrt in Rom

Ausflug : Messdiener aus Bedburg-Hau in Rom

Erlebnisreiche Tage in Rom liegen hinter 49 Messdienerinnen und Messdienern aus der Pfarrei Heiliger Johannes der Täufer in Bedburg-Hau.

Erlebnisreiche Tage liegen hinter 49 Messdienerinnen und Messdienern aus der Pfarrei Heiliger Johannes der Täufer in Bedburg-Hau. Eine Woche lang haben sie in der „Ewigen Stadt“ Rom verbracht und dort an der internationalen Ministrantenwallfahrt teilgenommen.

Höhepunkt der gemeinsamen Reise war sicherlich eine Sonderaudienz mit Papst Franziskus auf dem Petersplatz. Mehr als 60.000 Messdiener aus der ganzen Welt feierten dort ein gemeinsames Abendgebet mit dem Oberhaupt der katholischen Kirche.

„Das war ein ganz besonderes Erlebnis“, sagt Eva Rappers. Schon allein die Menschenmenge auf dem Petersplatz sei überwältigend gewesen. Als der Papst dann mit seinem Papamobil durch die Reihen gefahren sei, sei er zum Greifen nahe gewesen, berichtet die 20-Jährige. Auch Philipp Thissen hat dieser Augenblick sehr beeindruckt. „Die Menschen sind aufgesprungen, haben die Handykameras gezückt und ihm zugejubelt“, sagt der 17-Jährige. Der Papst selbst habe sehr entspannt und gut gelaunt auf die Menschen gewirkt.

Für viele der jungen Pilger aus Münster war es die erste Reise nach Rom. Darum galt es neben dem Wallfahrts-Programm auch die Stadt kennenzulernen. Die Gelegenheit nutzten sie und besuchten Sehenswürdigkeiten wie die Spanische Treppe, den Trevibrunnen oder den Piazza Navona sowie die bedeutenden Kirchen Roms.

Zu den Höhepunkten für die Gruppe zählte ein eigener Gottesdienst im Petersdom vor dem Grab von Papst Johannes Paul II. „Es war atemberaubend“, erzählt Eva Rappers. „Wir waren schon um 7 Uhr morgens da und es war noch kaum ein anderer Mensch im Petersdom.“ Ein bewegendes Erlebnis, besonders für Pastor John-Paul Samala, der die Gruppe zusammen mit Pastor Theo Kröll begleitet. Er stand dem Gottesdienst am Grab seines Namensvetters vor.

Die Messdiener aus Bedburg-Hau nehmen aber vor allem das gute Gemeinschaftsgefühl mit nach Hause. „Überall in der Stadt waren Messdiener und die Tatsache, dass uns etwas verbindet, lag spürbar in der Luft“, sagt Eva Rappers. Die Tage hätten gezeigt, dass man in Gemeinschaft viele schöne Dinge erleben kann.

Auch Philipp Thissen nimmt jede Menge Eindrücke mit nach Hause, die er so schnell nicht vergessen wird. „Das war ein richtiges Abenteuer“, zieht er sein persönliches Fazit.

(pbm/acl)