Kommentar: Unsere Woche: Mediziner zum Anfassen

Kommentar: Unsere Woche : Mediziner zum Anfassen

Man kann das Mantra der Kardiologen und Neurologen, der Notärzte nicht oft genug wiederholen: "Jede Sekunde zählt". Jede Sekunde zählt, will man den betroffenen Menschen nach dem Schlaganfall oder dem Herzinfarkt wieder zurückholen. Zurück holen ins normale Leben. Deshalb sollte man keine falsche Scham haben, den Notdienst des Kreises Kleve, das Netzwerk aus Rettungssanitätern, Notärzten und vor allem der Krankenhäuser im Kreis Kleve anzurufen und die "112" zu wählen.

Es sitzen dort Fachkräfte, die die Lage beurteilen können. Sie sind geschult und haben Erfahrung. Denn ruft man zu spät an, versucht bei entsprechenden Anzeichen zuerst noch einmal den Hausarzt zu kontaktieren oder erst einmal das Wochenende abzuwarten, kann es zu spät sein, kann der Patient irreparable Schäden davon getragen haben, wenn er nicht gar stirbt.

Das wird auch im Mittelpunkt des ersten Teils der neuen Reihe des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums und der RP stehen: Was muss man tun, wenn welche Anzeichen auftreten? Welche Räder greifen ineinander? Welche Chancen hat man als Patient?

Doch nicht nur Fragen sollen beantwortet werden in dieser Reihe. Mensch und Arzt, Bürger und Mediziner sollen sich kennenlernen, Vertrauen finden und sehen, mit welcher Kompetenz sich die Häuser vor Ort um ihre Patienten kümmern können.

(RP)
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