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Kleve: Marienschule: Es gilt der kürzeste Weg

Kleve : Marienschule: Es gilt der kürzeste Weg

Für die Marienschule wurden mehr Kinder angemeldet, als auf einer zweizügigen Grundschule aufgenommen werden können.

Der Schulausschuss der Stadt Kleve hat in seiner jüngsten Sitzung die Zweizügigkeit der Schule an der Ecke Annabergstraße und Königsallee nochmals bestätigt. 64 Kinder hatten sich vor den Herbstferien für die Marienschule angemeldet. Bei einer maximalen Klassenstärke von bis zu 28 Kindern müssen mindestens zehn Kinder abgewiesen werden. Zumal es nach dem offiziellen Anmeldetermin noch weitere Anfragen an die Schule gab, die auf einer Warteliste vermerkt wurden.

Jetzt muss die Stadt auswählen, welche Kinder auf die Schule dürfen und welche nicht. "Der Gesetzgeber hat dazu klare Aufnahme-Regelungen formuliert", sagte gestern die Leiterin des Fachbereichs Schule und Kultur der Stadt Kleve, Annette Wier, auf Anfrage der RP. Vorne an stehen die sogenannten Härtefälle, die im Einzelfall geprüft wird.

Es folgen die Geschwisterkinder: Ist ein Bruder oder eine Schwester bereits an der Schule, so sollte das ein Grund sein, dass das Geschwisterkind auch an dieser Schule aufgenommen werden kann. Danach wird nach Länge des Schulwegs entschieden, zitiert die Fachbereichsleiterin weiter die Vorschriften. Wer weiter weg wohnt, hat schlechtere Karten.

Tatsächlich kann eine Kommune, hier die Stadt Kleve, die Zügigkeit ihrer Schulen festlegen. Auch dies regelt der Gesetzgeber, bestätigte gestern Kreis-Sprecher Eduard Großkämper.

(RP/rl)