Kleve: LVR hilft Haus Koekkoek bei der Digitalisierung der Sammlung

Kleve: LVR hilft Haus Koekkoek bei der Digitalisierung der Sammlung

Die Förderung des Landschaftsverbands Rheinland beinhaltet die Erstellung einer digitalen Datenbank, die in Bild und Wort die Bestände erfasst.

Eine Museumssammlung ist angelegt für die Zukunft: eine Förderung in diesem Sinne hat sich der Landschaftsverband Rheinland auf die Fahnen geschrieben. Die Sammlung des B.C. Koekkoek-Hauses soll in den nächsten Jahren stark für die Öffentlichkeit gemacht werden, sie soll digitalisiert werden.

Der Landschaftsverband Rheinland fördert die "Revision, Inventarisierung und Digitalisierung der Sammlung des B.C. Koekkoek-Hauses". Diese Förderung beinhaltet die Erstellung einer digitalen Datenbank, die in Bild und Wort die Bestände des Hauses erfasst. Grundlagen für diese Arbeit bildet das Inventar des langjährigen Direktors der Nimweger "Commanderie van Sint Jan" und Mitglied des Vorstandes der Stiftung B.C. Koekkoek-Haus, Gerard Lemmens, das dieser 14 Jahre lang betreut hat. Die Sammlung umfasst den ehemaligen Bestand der Stadt Kleve, die Sammlung des Freundeskreises und die Sammlung der Stiftung B.C. Koekkoek-Haus.

Die Stiftung hat sich 2016 um eine Förderung für dieses Projekt bemüht. Sie konnte nun mit dieser Unterstützung Kameraausrüstung, Computer-Hardware und Personalkosten für die Vorbereitung der digitalen Struktur für diese Langzeit-Unternehmung sicherstellen.

Die Nimweger Kunsthistorikerin Charlotte Franzen wird das Projekt im B.C. Koekkoek-Haus leiten, das sie gemeinsam mit ehrenamtlichen Museumsmitarbeitern aus Kleve durchführen wird. Mit ihrer und der Unterstützung der Fotografin Annegret Gossens aus Kleve werden die Ehrenamtlichen angeleitet. Die Arbeit sollen sie in Zukunft einmal selbstständig weiterführen können. Mit dabei im Team Sammlung sind auch Dori Kessler und Michael Remy aus Kleve. Harald Korth vom Freundeskreis Museum Kurhaus und Koekkoek-Kleve unterstützt bei der Technik.

Die LVR-Museumsförderung unterstützt rheinische Museen und Sammlungen jährlich mit Fördermitteln in Höhe von rund 500.000 Euro. Ziel dieser Unterstützung sind der Erhalt und die Weiterentwicklung einer lebendigen Museumslandschaft im Rheinland sowie die Bewahrung des kulturellen Erbes. In erster Linie liegt der Schwerpunkt auf Projekten mit Rheinlandbezug, bei denen Besonderheiten und für das Rheinland prägende Entwicklungen aufbereitet oder Themen von hoher regionaler Bedeutung behandelt werden.

(RP)