Lukas Kepser aus Kranenburg ist im Recall von DSDS

DSDS-Kandidat aus Kranenburg : Lukas Kepser ist im Recall von DSDS

Der 24 Jahre alte Kranenburger überzeugt mit „All i want“ von Kodaline die Jury rund um Poptitan Dieter Bohlen. Für ihn geht es nun mit 120 weiteren Kandidaten zum Recall nach Ischgl.

Er hat es geschafft: Lukas Kepser ist im sogenannten Recall von Deutschland sucht den Superstar – kurz: DSDS. Der 24 Jahre alte Kranenburger ist damit einer von insgesamt 120 Kandidaten, die um den Einzug in die nächste Runde kämpfen oder besser gesagt singen werden. Gesucht wird schließlich Deutschlands bester Sänger beziehungsweise Deutschlands beste Sängerin. Ein Superstar. Das ist das erklärte Ziel des Talentwettbewerbes, der seit 2002 auf Sendung ist.

Doch von vorne: Die Fans von Lukas Kepser (in den sozialen Medien sind es am 9. Februar 2019 um 22 Uhr fast 1400 Facebook-Freunde und 1200 Instagram-Follower) haben am Samstagabend, als die zehnte von zwölf Castingfolgen der 16. Staffel im RTL-Fernsehen ausgestrahlt wird, lange gewartet. Der Sender blendet den Kranenburger erst um 22.12 Uhr zum ersten Mal ein. „Kann ein Tennistrainer punkten?“ fragt die bekannte Stimme aus dem Off. Kepser betritt mit seiner goldenen CD, der sogenannte Juryjoker, den Raum. Cut. Er singt „All i want“ von Kodaline. Cut. Oana Nechiti (Let’s Dance), die neben Poptitan Dieter Bohlen, Sänger und Songwriter Xavier Naidoo und dem DSDS-Gewinner aus dem Jahr 2011, Pietro Lombardi, in diesem Jahr in der Jury sitzt, legt ihren Kopf auf den Tisch. Cut. Werbung. Erst zehn Minuten später geht die Folge weiter – mit einer Werbeschalte für die nächsten Castings. Danach steht Lukas Kepser im Mittelpunkt. Und zwar so sehr, dass er am Ende beinahe die „Goldene CD“ von Chefjuror Dieter Bohlen erhalten hätte. „Ich habe die ganze Zeit überlegt, gebe ich Ihm meine goldene CD? Hammer. Er hat mir sehr gut gefallen.“

Der Einspieler von Lukas Kepser beginnt mit einem Dreh in Goch. Als Tennistrainer ist er im Sport-Treff zu sehen. Anschließend geht es nach Kranenburg, ins Haus seiner Eltern. Die in der Region bekannte Sopranistin Gabriele Natrop-Kepser sitzt am Klavier. Sein Vater Martin sagt: „Lukas ist extrem musikalisch.“ Er selbst gibt sich Zuhause selbstbewusst: „Liebe Jury, ich habe mich warm gespielt, freue mich jetzt auf euch, bin heiß und werde alles geben.“ Vor der Jury ist der 24-Jährige etwas schüchterner. „Ich bin Tennistrainer und BWL-Student – so wie du früher“, sagt er Richtung Dieter Bohlen. Es folgt ein Schlagabtausch über das richtige Instrument — Gitarre oder Klavier. „Wenn du dich ans Klavier setzt und drei Töne spielst, hast du sofort von ihr ein Ja. Da stehen die Frauen drauf“, sagt Bohlen. Kepser entscheidet sich dennoch für den Song, den er mit seiner Gitarre begleiten wird.

Keine schlechte Wahl. Die Jury sitzt still, andächtig und konzentriert am Tisch. Oana Nechiti blickt verliebt drein, Pietro Lombardi sieht glücklich aus. Dieter Bohlen stoppt seinen Gesang, wartet und sagt nur ein Wort: „Mega.“ Auch die anderen DSDS-Juroren sind voll des Lobes. Xavier Naidoo: „Das hast du gut gemacht.“ Nechiti spricht von einer „schönen Zebrechlichkeit, die die Welt braucht“ und Lombardi von Gefühlen. Fazit: Fünfmal „Ja“ gleich einmal Recall.

Lukas Kepser ist wie er am Samstagabend selbst schreibt „unglaublich happy und erleichtert“. Für ihn geht es nun zum Recall nach Österrreich. Im Skifahrerparadies Ischgl kämpft er um den Einzug in die nächste Runde. Ob er dort am Klavier singen wird, bleibt abzuwarten. Die Ausstrahlung wird erst im März im TV zu sehen sein.

Info: In einer früheren Version war vom Allround Sports in Kleve die Rede. Das war falsch.

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