Kreis Kleve: Landratswahl: Wolfgang Spreen gibt Bewerbung ab

Kreis Kleve: Landratswahl: Wolfgang Spreen gibt Bewerbung ab

Der Amtsinhaber hat jetzt auch offiziell seinen Hut in den Ring geworfen. In einem Brief an die CDU-Vorstände von Kreis und Ortsverbänden hat Landrat Wolfgang Spreen erklärt, dass er sich erneut um das Amts des Verwaltungs-Chefs im Kreishaus bewerben wird.

Der Kreisvorstand der CDU hat vereinbart, dass die Kandidaten in einem offenen Verfahren aufgestellt werden. Einen Vorschlag des Kreisvorstandes solle es nicht geben. "Dieses Verfahren hat sich bewährt, da so die Mitglieder ein starkes Mitwirkungsrecht und die Kandidaten eine breite Zustimmungsbasis erhalten", so der CDU-Kreisvorsitzende Dr. Günther Bergmann. Vereinbart ist, dass sich mögliche Kandidaten bis zum 5. Dezember melden. Daraufhin hat sich Spreen jetzt offiziell beworben.

Er habe als Landrat in den vergangenen Jahren vieles für die Bürger gestalten können, schreibt Spreen. Er verweist dabei auf die Gründung der Hochschule oder den Neubau des Berufskollegs in Geldern. "Im Rahmen meiner Amtszeit habe ich mich auch immer wieder für den Flughafen in Weeze eingesetzt." Der Airport habe für die heimische Wirtschaft ebenso eine große Bedeutung wie als Arbeitgeber. Wichtiges Anliegen sei ihm die Gestaltungsfreiheit der Städte und Gemeinden im Kreis gewesen. Er verweist darauf, dass der Kreis Kleve die zweitniedrigeste Kreisumlage in Nordrhein-Westfalen erhebe. Mit dem Hinweis auf die niedrige Umlage war eine Absenkung, die die SPD beantragt hatte, noch vor einiger Zeit im Kreistag abgelehnt worden. Die Genossen wollten, dass der Kreis nach Rekordzuweisungen im Rahmen des Gemeindefinanzierungsgesetzes einen Teil über eine Senkung der Umlage an die Kommunen weitergibt. Spreen verweist in seinem Schreiben darauf, dass der Kreis bereits jetzt durch die niedrige Umlage den Kommunen "Luft zum Atmen" lasse.

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"Im Laufe meiner über zehnjährigen Tätigkeit als Landrat des Kreises Kleve habe ich natürlich auch Fehler gemacht. Ich habe mich jedoch stets darum bemüht, für die Zukunft aus solchen Fehlern zu lernen", so Spreen in dem Brief.

(RP)
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