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Kleve Simonis und Buunk zeigen Winteridylle von Willem Koekkoek

Willem Koekkoek in Kleve : Eine Winteridylle von Koekkkoek

Mit einem großformatigen Gemälde einer romantischen, verschneiten Stadt entführt das Klever B.C. Koekkoek-Haus in den Winter.

Stufengiebel, große Fenster und der Blick auf einen mittelalterlichen Turm, ein altes Stadttor. Links schlägt eine Brücke über den Graben hinüber zu einer weiteren Ansammlung von alten Backsteinhäusern mit Stufengiebeln Überall liegt ein Hauch von Schnee: Auf den Dächern, auf der Straße. Der Himmel glimmt kalt in rötlicher Abendstimmung, Menschen passieren den Weg. „Was gibt es Schöneres, als den Winter auf einem Gemälde der Malerfamilie Koekkoek“, sagt die künstlerische Leiterin des B.C. Koekkoek-Hauses in Kleve. Bei diesem Exemplar handele es sich um eine Stadtansicht des historischen Culemborg an der Lek in Gelderland. Willem Koekkoek (Amsterdam 1839-1895 Nieuwer Amstel), der Neffen von Malerfürst B.C. Koekkoek, habe die Stadtansicht gemalt. Das großformatige Werk ist als Leihgabe des Kunsthandels Simonis & Buunk aus Ede derzeit im B.C. Koekkoek-Haus zu bewundern.

Das Koekkoek-Haus zeigt neben dem Winterbild von Willem Koekkoek auch eine Ausstellung mit feinen Zeichnungen von Barend Cornelis Koekkkoek, die dieser von so genannten „kleinen leuten“ gemacht hat – so auch der Titel der Ausstellung. In der ständigen Ausstellung sind Bilder der niederländischen Romantik zu sehen. Und darin eben jetzt auch die prächtige Schneelandschaft von Willem Koekkoek, die Simonis und Buunk als Leihgabe nach kleve gegeben haben.

(mgr)