Kleve: Musik an der Hochschule Rhein-Waal

Hochschule Rhein-Waal : Musik trifft Wissenschaft

An der Hochschule Rhein-Waal startet ein neues Projekt. Die Idee: Musik und Wissenschaft in einem bunten und kreativen Abend präsentieren.

Als Sarah Lampe vor rund einem Jahr ihre Stelle an der Hochschule Rhein-Waal antrat, war ihr Büro noch nicht fertig. Die frisch gebackene Organisatorin der Hochschulmusik wurde zunächst bei den Kollegen im Zentrum für Forschung, Innovation und Transfer (ZFIT) untergebracht. Hier kam sie – gemeinsam mit dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Gerhard Heusipp – auf die Idee, eine Brücke zwischen Musik und Wissenschaft zu schlagen und beide Bereiche in einem bunten und kreativen Abend zu präsentieren.

Das Ergebnis war eindrucksvoll: Mehr als drei Stunden Programm stellten die Veranstalter von „MuWi – Musik trifft Wissenschaft“ auf die Beine. Kurzvorträge und musikalische Beiträge boten im Audimax einen Eindruck in die vielfältigen Aktivitäten an der Hochschule. Den Auftakt bildete ein versiertes Gitarrenduo aus zwei Hochschulstudenten, die selbst Gitarren- und Cajonunterricht für ihre Kommilitonen anbieten. Mit faszinierenden Unterwasser-Tonaufnahmen führte dann William Megill, Professor an der Fakultät Technologie und Bionik, durch die Welt der Blauwale, Orcas, Bartrobben und Delfine.

Das neu gegründete und bereits zu stattlicher Größe angewachsene Hochschulorchester überzeugte mit Filmmusik aus „Harry Potter“, „Der Herr der Ringe“ und Musicalthemen von Andrew Lloyd Webber. Souverän geleitet wurde es von Kilian Konrad (Jahrgang 1991), der nach einem abgeschlossenen Posaunen- und Dirigierstudium nun Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule Rhein-Waal studiert.

  • Kreis Kleve : Musik trifft Wissenschaft in der Hochschule
  • Emmerich : Musik trifft Wissenschaft in der Hochschule
  • Geldern : Musik trifft Wissenschaft in der Hochschule

Zu einer spontanen Performance von „Hänschen klein“ leitete die Koordinatorin vom „Haus der kleinen Forscher“ Barbara Maué ihr Publikum an – mit Kabelröhren unterschiedlicher Länge, die in die Handflächen geklopft wurden. Anschließend präsentierten sich der Astronomie-Club – offen für alle Sternbegeisterten, keine Vorkenntnisse erforderlich –, eine Forschergruppe zum Thema Brain-Computer-Interface, ein Student und Gründer eines Software-Startups und die kreative Schreibwerkstatt der Hochschule.

Für gute Laune sorgte der kleine, aber stimmkräftige Hochschulchor (Leitung und Klavier: Manfred Hendricks) mit Songs wie „Lollipop“, „The Great Pretender“ und „The Lion sleeps tonight“.

Alle Musikensembles der Hochschule freuen sich über neue Mitglieder – Studierende, und Lehrende und Externe sind willkommen. Infos: www.hochschule-rhein-waal.de.