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Kleve Barockkonzert der Singgemeinde mit Camerata Louis Spohr

Konzert in Klever Christus-König-Kirche : Singgemeinde mit Diamanten des Barock

Das erste Konzert der städtischen Singgemeinde stellte noch kein großes Hauptwerk der Musik in den Mittelpunkt. Es gab kleine, feine Diamanten der Barockmusik.

Zur Vorbereitung auf ihr großes Barockkonzert ging die Städtische Singgemeinde Kleve wegen der Corona-Pandemie besondere Wege: Neue digitale Formate wie Zoom-Proben, aber auch Proben im Freien standen an. Als nach den Sommerferien die Proben in der Christus-König-Kirche wieder aufgenommen wurden, die corona-bedingten Vorgaben für Chöre gelockert wurden, wuchs die Vorfreude auf das erste Konzert nach zweijähriger Pause.

Konzerte und Veranstaltungen unter Corona zu planen ist alles andere als langweilig: Die rasante Verschlechterung der Corona-Situation kurz vor dem Konzert brachte es mit sich, dass das Hygiene-Konzept noch zwei Tage zuvor angepasst wurde. „Die Zusammenarbeit mit den Ordnungsamt der Stadt Kleve hat super geklappt“, sagt Vorsitzende Andrea Schumann-Gregorius. „Für uns war klar, wir wollten ein schönes Konzert, das für alle Beteiligten sicher war. Die Umsetzung 2 G für unsere Besucher sowie 2 G Plus für alle Mitwirkenden sowie größere Abstände im Publikum, war eine Herausforderung. Aber: Es hat sich gelohnt.“

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Das erste Konzert habe noch kein großes Hauptwerk der Musik in den Mittelpunkt gestellt. Es habe kleine, feine Diamanten der Barockmusik präsentiert, die viel öfter eine Chance erhalten sollten, musiziert und gehört zu werden, sagt Stefan Burs, Dirigent und Chorleiter, im Rückblick auf das Konzert. Die Kantaten „Singet dem Herrn ein neues Lied“ und „Nun danket alle Gott“ von Georg Philipp Telemann gaben dem Konzert den Rahmen. Als Solisten konnten die jungen Sänger und Sängerinnen Katharina Leyhe (Sopran), Esther Borghorst (Alt), Hennig Jendritza (Tenor) sowie Joel Urch (Bariton) überzeugen. Das Konzert für zwei Trompeten von Antonio Vivaldi erfüllte den Raum mit dem für die Barockmusik festlichen Klang. Eine Überleitung zu der Arie „meine Seele hört im Sehen“ von Georg Friedrich Händel, bei der Katharina Leyhe ausdrucksstark ihr Können unter Beweis stellt, bildete die Kantate „Alles, was ihr tut“ von Buxtehude. Das Orchester Camerata Louis Spohr begleitete, Gesamtleitung hatte Stefan Burs.

Die Proben für Haydns Schöpfung  starten ab Januar 2022. 

(RP)