Kleve 300 Besucher aus Kleve auf der Stunksitzung

Köln: Cinque besuchte Stunksitzung : Baggerführer Bruno: Vom Hambi zum Dom

Mit mehreren Bussen fuhren Freunde des Klever Kleinkunstvereins Cinque zur Stunksitzung

Und Biggi macht die Nahles. Denn sie ist die Rache der Eifel. Nicht als Nahles sondern als Präsidentin der Kölner Stunksitzung begrüßte Biggi Wanninger die große Klever Delegation, die nach Köln zur Stunksitzung gefahren war. 300 Freunde des Klever Kleinkunstvereins Cinque machten an dem Abend rund ein Viertel des Saales aus und erlebten den Klever und Stunk-Gründungsmitglied Bruno Schmitz  in jeder zweiten Nummer auf der Bühne. Sein großes Solo ist in diesem Jahr der Baggerführer, der sich mit seinem Schaufelradbagger über die Aachener Straße der Domstadt gen City frisst und aus dem Kölner Stadtteil Hahnwald einen „Halven Hahn Wald“ machen will. Während ihm die 30 Dörfer, die er auf dem Weg nach Köln schon „plattgemacht hat“, irgendwie leid tun, hat er mit Köln weniger Probleme: „Sieht sowieso aus wie Sau.“ Dazu haben die Stunker ein monumentales Schaufelrad zum Bühnenbild gemacht.

Schmitz ist auch der „Hut-Bürger“, der mit Hütchen in Deutschlandfarben „nicht ins Gesicht gefilmt“ werden möchte und jetzt beigebracht bekommen soll, nicht so plemm-plemm zu sein, erklärt der Klever Kleinkunstmanager die Nummer. In der werden AfD-Mitglieder und -Sympathisanten von Alice Weidel, die von Doro Engelhaff auf die Bühne gestellt wird, gecoacht.

Als Priester rätselt Schmitz in einem fantastisch-überraschenden Bühnenbild mit einem Kollegen darüber, ob die beiden vielleicht das Ende des Zölibats erleben werden. Schmitz als Pastor, der aus der Front des Doms herausschaut: „Wir nicht. Aber vielleicht unsere Kinder“. Die Flüchtlingsfrage wird auf ein Tretboot heruntergebrochen, mit dem Schmitz und Anne Rixmann versuchen, einen Ertrinkenden zu retten. Das gefällt dem Bademeister wiederum so gar nicht und er verbietet die Rettung. „Sie machen sich strafbar...“ heißt es bitterböse zur Diskussion um die Menschlichkeit.

Die Sitzung geht in Ausschnitten oder als lange Stunksitzung auch wieder auf Sendung.

Im Rundfunk: Freitag, 1. März, 21.04 Uhr bis 23 Uhr. WDR5 Spezial. Samstag, 2. März, 15.04 bis 17 Uhr, Unterhaltung am Wochenende, WDR5 (Wh. 0.05 bis 2 Uhr).
Im Fernsehen: Donnerstag, 28. Februar, 22.10 bis 23.40 Uhr, Stunksitzung 2019. 23.40 Uhr, die schönsten Lieder aus der Stunksitzung. Samstag, 2. März, 1 bis 4 Uhr Die lange Stunksitzung 2019.

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