1. NRW
  2. Städte
  3. Kleve

Kriegsfotografin Ursula Meissner in der Wasserburg Rindern​

Neues Ukraine-Projekt : Kriegsfotografin Ursula Meissner in der Wasserburg Rindern

Ursula Meissner hat schon in vielen Kriegen gearbeitet. Jetzt fotografiert sie Menschen, die aus der Ukraine geflohen sind. Am 23. Mai spricht sie bei einem Vortrag in der Wasserburg Rindern.

(RP) Am 23. Mai veranstaltet die Wasserburg Rindern in Zusammenarbeit mit der renommierten Kriegsfotografin Ursula Meissner und der Gesellschaft für Internationale Begegnungen Kleve (GiB) einen Vortragsabend über Krieg und Flucht im 21. Jahrhundert. Hintergrund und Anlass ist natürlich der Krieg in der Ukraine, der groß Teile der Welt erschüttert.

Für viele unvorstellbar, dass wieder Krieg in Europa herrscht. Mittlerweile sind nicht nur Tage und Wochen, sondern sogar Monate seit der völkerrechtswidrigen Invasion des russischen Militärs in die Ukraine vergangen. Diese Unfassbarkeit für die betroffenen Menschen sei noch immer allgegenwärtig. Menschen müssen ihre Heimat verlassen, den Koffer packen und ins Ungewisse aufbrechen. Sie können nur wenig mitnehmen: Ein Stückchen Heimat, eine Erinnerung, eine Geschichte im Gepäck.

Ursula Meissner ist Kriegsfotografin und hat sich auf den Weg gemacht, Geflüchtete aus der Ukraine in Deutschland zu treffen und fotografisch festzuhalten: Das Stückchen Heimat, das sie mitnehmen konnten, eine Erinnerung, die Geschichte jener Menschen, die auf der Flucht sind.

  • Wolodymyr Selenskyj während eines Interviews in
    Ukrainischer Präsident Selenskyj : Vom „Komiker in Kiew“ zum Freiheitshelden
  • Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, spricht
    Krieg in der Ukraine : Selenskyj nennt Telefonat mit Scholz „recht produktiv“
  • Ukraine-Newsblog : Russischer Angriff auf ukrainisches Einkaufszentrum könnte Versehen gewesen sein

Die Veranstalter möchten den Menschen, die Ihre Heimat verlassen müssen, ein Gesicht geben und ein Gefühl für das von ihnen Erlebte vermitteln. Der Vortragsabend steht allen Interessierten offen. Mithilfe von Fotos und Gesprächen soll ein Zugang zur aktuellen Fluchtsituation auf der Welt ermöglicht werden. usikalisch wird die Veranstaltung durch die ukrainische Konzertpianistin Kateryna Shapran begleitet. Sie wird darüber hinaus über Ihre eigenen Erfahrungen und Gedanken an diesem Abend berichten.

Die etwa eineinhalbstündige Veranstaltung beginnt am Montag, 23. Mai, um 18.30 Uhr. Der Eintritt beträgt 5 Euro pro Person. Karten können vorab in der Wasserburg Rindern oder an der Abendkasse erworben werden. Überschüssige Einnahmen und Spenden, die an dem Abend gesammelt werden, kommen geflüchteten Menschen aus der Ukraine über das Spendenkonto des Caritasverband Kleve zugute. Mehr Infos: Wasserburg Rindern, 02821 73210, Mail info@wasserburg-rindern.de