Streit um Kriegerdenkmal Porwol im Recht – wie reagiert die Stadt Kalkar?

Kalkar · Das Verwaltungsgericht in Düsseldorf hat der Klage von Wilfried Porwol stattgegeben, der sich gegen einen Kostenbescheid der Stadt Kalkar wendet. Bürgermeisterin Britta Schulz erwägt, in Berufung zu gehen. Das Urteil widerspreche ihrem Rechtsempfinden.

 Wilfried Porwol hat vor Gericht gewonnen und muss nun nicht zahlen.

Wilfried Porwol hat vor Gericht gewonnen und muss nun nicht zahlen.

Foto: Markus van Offern (mvo)

Das Verwaltungsgericht in Düsseldorf hat der Klage von Wilfried Porwol stattgegeben, der sich gegen einen Kostenbescheid der Stadt Kalkar wendet. Schriftlich (ohne mündliche Verhandlung) hat die Berichterstatterin der 18. Kammer den Beteiligten mitgeteilt, dass der Klever Aktionskünstler die 2436 Euro, die die Stadt für die Reinigung des von Porwol besprühten Kriegerdenkmals aufgewendet hat, nicht zahlen muss. Die Stadt hätte ihm eine Frist einräumen müssen, den Schaden selbst zu beheben. Das hat sie nicht getan und soll nun auf den Kosten sitzen bleiben.