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Kreisweiter Förderantrag für schnelles Internet am Rand des Kreises Kleve.

Gigabitförderung : „Graue Flecken“ dürfen auf schnelles Internet hoffen

Der Gigabitausbau im Kreis Kleve schreitet voran. Landrätin und Bürgermeister kümmern sich nun um die „grauen Flecken“. Einzig die Gemeinde Kranenburg macht wieder nicht mit.

(RP) Schnelles Internet für alle gehört heute für viele Bürger zur Grundversorgung wie Strom und Wasser. Deshalb haben sich im Kreis Kleve in den vergangenen Monaten die Räte der Städte und Gemeinden mit dem Ausbau leistungsfähiger Gigabitnetze in solchen Bereichen beschäftigt, in denen ein privatwirtschaftlicher Ausbau auf absehbare Zeit nicht gelingen wird. 15 Kommunen im Kreis  haben ihre Teilnahme an einem kreisweiten Förderantrag zugesagt und der Bereitstellung des kommunalen Eigenanteils zugestimmt.

Wie schon im Rahmen der Förderung der sogenannten „weißen Flecken“ bündelt der Kreis Kleve erneut das gemeinsame Bestreben der Kommunen und wird einen entsprechenden Förderantrag für die „grauen Flecken“ stellen. Die Mitglieder des Kreistages hatten bereits im vergangenen Jahr einstimmig der Übernahme dieser freiwilligen Leistung zugestimmt, der Kreis kann damit entsprechende Fördergelder akquirieren und das Großprojekt betreuen. Nun unterzeichneten Landrätin Silke Gorißen und die Bürgermeister bzw. deren Vertreter die Kooperationsvereinbarung zur Durchführung des geförderten Gigabitausbaus im Kreis Kleve. Nicht mit dabei ist die Gemeinde Kranenburg, die erneut einen eigenen Förderantrag stellen wird.

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Vorbereitende Aktivitäten für eine Antragsstellung laufen bereits. Bis zu einer möglichen Umsetzung sind jedoch noch weitere formale Schritte erforderlich, beispielsweise die Bewilligung durch die Fördermittelgeber und die Durchführung eines förmlichen Vergabeverfahren, sodass zum jetzigen Zeitpunkt noch keine näheren Angaben zum Umfang einer möglichen Förderung oder aber dem weiteren zeitlichen Verlauf gemacht werden können.