Kreis Kleve: Kreis reicht Bauantrag für die Hochschule ein

Kreis Kleve: Kreis reicht Bauantrag für die Hochschule ein

Landrat Wolfgang Spreen hat am Dienstag den insgesamt sieben Ordner umfassenden Bauantrag für den Neubau der Hochschule Rhein-Waal (HRW) beiderseits des Spoykanals im Bereich des ehemaligen Speichers bei der Stadt Kleve eingereicht.

Landrat Spreen: "Der Startschuss ist erfolgt.” Nicht mal drei Monate waren nach Abschluss des Auswahlverfahrens vergangen, bis die Bietergemeinschaft nps Tchoban Voß, Hamburg mit den Klever Architekten Hülsmann & Thieme in den vergangenen Tagen den Bauantrag zum Bau der Hochschule Rhein-Waal dem Landrat übergeben konnte.

Ehrgeiziges Ziel

Nachdem nun auch die Prüfung der kalkulatorischen Zahlen durch die Kreis Klever Bauverwaltungsgesellschaft erfolgreich abgeschlossen werden konnte, stand der Antragstellung somit nichts mehr im Wege. "Der Startschuss zum Hochschulneubau ist erfolgt. Die kurze Zeit, die für die Bauantragsstellung erforderlich war, zeigt bereits, dass eine schnellere Realisierung des Vorhabens als sonst üblich tatsächlich möglich ist. Wir werden als Bauherr daher weiterhin alles erforderliche dafür tun, damit unser ehrgeiziges Ziel der Fertigstellung der neuen Hochschule Rhein-Waal zum Wintersemester 2012 auch verwirklicht wird”, gibt Landrat Wolfgang Spreen die eindeutige Richtung für alle am Projekt Beteiligten vor.

In den sieben Ordnern befinden sich 26 Antragsunterlagen, vom Lageplan über Bauantragszeichnungen, dem Brandschutzkonzept bis hin zu 79 Plänen. Insgesamt hatte der Architekt hierfür 240 Unterschriften zu leisten.

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16 Gebäude

Eingereicht wurde der Bauantrag für insgesamt 16 Gebäude, unter anderem für den Hörsaal den Fachbereich Gesellschaft und Ökonomie den Fachbereich Life Sciences/Technologie und Bionik mit hochinstallierten Laboren den ehemaligen Getreidespeicher/neu Wissensspeicher/Bibliothek die Mensa und die Verwaltung sowie für ein Parkhaus mit 259 Stellplätzen und eine vier Meter breite Brücke über den Spoykanal mit einer Spannweite von 28 Metern.

Für Ende Februar 2010 wird mit der Vorlage der Baugenehmigung durch die Stadt Kleve gerechnet. Zu diesem Zeitpunkt plant der Kreis daher auch den Baubeginn der Hochschule. Zuvor werden jedoch ab dem 4. Januar 2010 der Bauzaun aufgestellt und die notwendigen Abbrucharbeiten vorgenommen.

(RP)
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