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Kreis Kleve verschickt im Corona-Kampf SMS und E-Mail

Neue Software eingeführt : Kreis Kleve verschickt im Corona-Kampf SMS und E-Mail

Der Kreis Kleve hat am Mittwoch eine neue Software für die Datenerhebung der Corona-Indexfälle eingeführt. Mit dem Programm „CISS“ (Covid IT-Solutions for Sormas) kann die Behörde zu allen neuen Corona-Infizierten digital Kontakt aufnehmen.

Bei Personen, von denen die Mobilnummer vorliegt, geschieht das per SMS. Beim Vorliegen einer E-Mail-Adresse sendet der Kreis eine E-Mail. „Die Anonymisierung der Indexfälle und Daten bleibt gewahrt“, wie es in einer Mitteilung heißt.

Da die Handynummer in der Regel mit dem positiven Befund vom Labor an das Gesundheitsamt übermittelt wird, sei die SMS der bevorzugte Weg. Die vom Kreis Kleve versendete Nachricht enthält einen Link zu einem Fragebogen, den die positiv Getesteten online ausfüllen und an den Kreis übermitteln können. In diesem Fragebogen werden die wichtigsten Informationen zur Fallbearbeitung bereits abgefragt, die sonst von den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes telefonisch erfasst werden müssten. „CISS“ ersetzt auch das Online-Meldeformular auf der Homepage, das der Kreis Kleve bislang genutzt hat.

Im nächsten Schritt erhalten die Infizierten einen zweiten Link. Dieser führt zu einem weiteren Formular zur Übermittlung der Daten der Haushaltskontakte und der engen Kontaktpersonen. Auch die Haushaltskontakte erhalten anschließend eine SMS bzw. E-Mail mit der Bitte zur Vervollständigung ihrer Daten.

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Der Kreis Kleve bittet alle Bürger, dieses System zu nutzen und damit die Fallbearbeitung zu unterstützen. Wer nicht die technischen Voraussetzungen zum Empfang des Links hat oder aus anderen Gründen seine Daten nicht digital übermitteln kann oder möchte, erhält aktuell frühestens 24 Stunden nach Eingang der Labormeldung einen Anruf durch die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes oder der Kommunen.