1. NRW
  2. Städte
  3. Kleve

Kreis Kleve: Verkehrswacht klebt neue Plakate gegen Alkohol am Steuer

Im Kreis Kleve : Neue Plakate gegen Raserei und Alkohol am Steuer

Neue Plakate rufen zum verantwortungsvollen Autofahren auf. Geklebt wurden sie von Ehrenamtlern – ausgerechnet am heißesten Tag des Jahres.

(RP) Während die meisten Menschen am Wochenende die Sonne am Strand oder beim Grillen im Garten genießen, sind viele Ehrenamtler für das Gemeinwohl unterwegs. Ob als Wasserretter am See oder beim Kleben von Plakaten für die Prävention vor Unfällen.

Am bisher heißesten Tag dieses Sommers waren die Verkehrswachtler Peter Baumgarten, Falk Neutzer und Luca Hurkens mit Flitscher, Quast und Leiter bewaffnet im Kreis Kleve unterwegs, um an ihren sechs Standorten in Kleve, Kranenburg, Emmerich, Goch, Straelen und Geldern die Plakatständer mit neuen Motiven zu bekleben. 

Die drei Motive der Verkehrssicherheitskampagne „runter vom Gas“, einer Innitiative des Bundesministeriums für Verkehr und des Deutschen Verkehrssicherheitsrates, erinnern an die schwerwiegenden Folgen, die Fehlverhalten durch Alkohol, Unachtsamkeit oder Raserei im Straßenverkehr für jeden Verkehrsteilnehmer haben können. Sie appellieren außerdem an die Verantwortung der Verkehrsteilnehmer.  Das neue Motiv der Landesverkehrswacht, das mit Unterstützung des Brauereiverbandes NRW entwickelt wurde, richtet sich gegen Alkohol am Steuer unter dem Motto „immer ein Eigentor, don’t drink and drive.“

Die Plakate sollen die Kraftfahrer für ein Jahr lang daran erinnern, dass ihr unüberlegtes oder falsches Handeln schwere Folgen haben kann. Damit sollen sie zum verantwortlichen Autofahren aufgerufen werden, erklären die Ehrenamtler. Präventionsarbeit sei selten spektakulär und man sehe nicht immer die Erfolge dieser Arbeit.

Sie wissen aber auch: Kommt ein Mensch im Straßenverkehr zu Tode, sind davon im Durchschnitt 113 Personen unmittelbar betroffen. Angehörige, Freunde und Bekannte sowie Einsatzkräfte am Unfallort. „Wenn wir also aber durch diese relativ einfachen Maßnahmen nur einen schweren Unfall verhindern, hat es sich gelohnt,“ sagen die Verkehrswachtler.