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Kreis Kleve sieht sich im Katastrophenfall gerüstet

Fachbereich stellt Prozedere vor : Kreis sieht sich im Katastrophenfall gerüstet

Die Kreisverwaltung hat in der jüngsten Kreistagssitzung einen Bericht über den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz im Kreis Kleve gegeben.

Die CDU-Kreistagsfraktion hatte die Flutkatastrophe im vergangenen Jahr zum Anlass genommen, um bei der Verwaltung Details zum Katastrophenschutz abzufragen. Fachbereichsleiter Jürgen Baetzen informierte über die Prozedere, die bei Katastrophen oder Großeinsatzlagen in Gang gesetzt werden. Sobald örtliche Rettungskräfte an ihre Kapazitätsgrenzen gelangen, übernimmt der Kreis Kleve. Dieser koordiniert über seine Kreisleitstelle alle notwendigen Rettungskräfte und Hilfsorganisationen in einer einheitlichen, übergeordneten Einsatzleitung. Je nach Schwere der Lage kann zudem zusätzlich ein Krisenstab gebildet werden, der die operative Einsatzleitung um alle notwendigen, sonstigen nicht-technischen Leistungen ergänzt, sodass ein ganzheitliches Krisenmanagement garantiert wird. Hervorgehoben wurden dabei die freiwilligen Feuerwehren und die drei Kreisbrandmeister, die den Fachbereich beim Vorhalten aller (Groß-)Geräte und Einheiten für den Einsatzfall unterstützen. Baetzen machte deutlich, dass die Kreisleitstelle bei großen Einsatzlagen Zugriff auf alle denkbaren Hilfsmittel habe, zum Beispiel Hubschrauber, Drohnen, Suchhunde, Fahrzeuge, Wasserbeförderung, Stromversorgung oder mobile Sanitätsstationen. Ebenso sei man in der Lage, die Bevölkerung in der Fläche zu warnen. Der Kreis Kleve sei durch Einsatzkonzepte und regelmäßige Truppenübungen weitestgehend vorbereitet.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Paul Düllings zeigte sich zufrieden mit der Auskunft. „Der ausführliche Bericht zeigt, wie ernst das Thema Katastrophenschutz genommen wird und wie gut der Kreis Kleve bei diesem komplexen Sachverhalt aufgestellt ist.“