Kontrollen im Kreis Kleve Polizei erwischt 519 Temposünder in nur einer Woche

Kreis Kleve · Die Polizei stellte bei Kontrollen in der vergangenen Woche im Kreis Kleve 519 Geschwindigkeitsverstöße fest. Zwölf Mal legten die Einsatzkräfte Anzeigen wegen des Fahrens unter Alkohol- oder Drogeneinfluss vor.

 Die Polizei nahm im Kreis Kleve Schwerpunktkontrollen vor.

Die Polizei nahm im Kreis Kleve Schwerpunktkontrollen vor.

Foto: dpa/Jonas Güttler

In der Woche vom 3. bis 9. April stellte die Polizei im Kreis Kleve bei Schwerpunktkontrollen 519 Geschwindigkeitsverstöße fest. Zusätzlich stellten die Beamten während dieser Kontrollen 47 weitere Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung fest. Hier ging es meist um die Handybenutzung während der Fahrt, Vorfahrtsverletzungen und Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes.

Zwölf Mal legten die Einsatzkräfte Anzeigen wegen des Fahrens unter Alkohol- oder Drogeneinfluss vor; in elf Fällen wurden Strafverfahren wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Hier bekommt auch der Halter des Fahrzeuges eine Strafanzeige, weil er es zuließ, dass jemand seinen Wagen fuhr und er sich nicht vergewissert hatte, dass derjenige einen Führerschein hat.

Auch das Verhalten von Radfahrern, die sich nicht an die Regeln hielten, ahndete die Polizei bei den Schwerpunktkontrollen. Es fielen mehrere Radfahrer auf, die während der Fahrt mit dem Smartphone hantierten oder telefonierten. Solang andere durch dieses Verhalten nicht gefährdet werden, ist ein Bußgeld von 55 Euro für diesen Verstoß vorgesehen, sonst 75 Euro, so die Polizei. Sie rät eindringlich dazu, beim Radfahren freiwillig einen Helm zu tragen, um schwere Kopfverletzungen zu verhindern, falls es zu einem Unfall kommt.

Im gesamten Kreisgebiet finden weiterhin Schwerpunktkontrollen statt, um schwere Verkehrsunfälle zu verhindern, kündigt die Polizei an.

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