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Kreis Kleve: Mehr als 1,5 Millionen Euro an Fördergeldern für Radwege

Fördergelder von Bund und Land : Mehr als 1,5 Millionen Euro für Radwege im Kreis Kleve

Gefördert werden die Baumaßnahmen am Radweg K21 in Kerken, am Radweg am Rheindeich in Griethausen mit Anbindung an die L8 und die „Öffentlichkeitsarbeit Nahmobilität 2021/2022“ in Rees.

(cat) Der Kreis Kleve und die Städte Kleve und Rees profitieren mit insgesamt mehr als 1,5 Millionen Euro aus dem Förderprogramm Nahmobilität 2021 zugunsten eines sichereren und attraktiveren Rad- und Fußverkehrs. Das teilten nun die CDU-Abgeordneten des Kreises Kleve in Bund und Land, Margret Voßeler-Deppe, Günther Bergmann und Stefan Rouenhoff mit.

Konkret geht es zum einen um die Baumaßnahmen am Radweg K21 in Kerken von Neesendyck (K38) bis Nieukerker Straße (L479). Die Baukosten in Höhe von 1,29 Millionen Euro werden mit rund 1,1 Millionen Euro von Bund und Land NRW gefördert. Die zweite Förderung betrifft in Kleve den Radweg am Rheindeich in Griethausen mit Anbindung an die L 8. Hier werden die Baukosten von 440.000 Euro von Bund und Land mit rund 400.000 Euro bezuschusst. In Rees wird die „Öffentlichkeitsarbeit Nahmobilität 2021/2022“ mit 48.000 Euro gefördert.

Der Hintergrund: Das NRW-Verkehrsministerium veröffentlichte in dieser Woche den ersten Teil des Förderprogramms Nahmobilität 2021. Mit hohen Summen ist erstmals auch der Bund für Projekte vor Ort mit dabei. 156 Maßnahmen in ganz Nordrhein-Westfalen werden insgesamt mit rund 50 Millionen Euro gefördert. Die Förderquote der Gelder von Bund und Land NRW beträgt für die Kommunen 80 bis 95 Prozent.

Bei den Abgeordneten ist die Freude groß. „Mobilität besser, sicherer und sauberer zu machen ist das Ziel unserer Verkehrspolitik. Nicht erst seit der Corona-Pandemie erlebt das Fahrrad einen Boom“, sagt Voßeler-Deppe. „Gut ausgebaute Rad- und Fußwege bedeuten mehr Sicherheit und Lebensqualität in unseren Kommunen“, betont Rouenhoff. Bergmann erläutert: „Wir wollen mit der Förderung der Nahmobilität ein attraktives Verkehrswegenetz ausbauen.“