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Kreis Kleve Kfz-Mechatroniker der beliebteste Beruf

Ausbildung im Kreis Kleve : Kfz-Mechatroniker ist der beliebteste Beruf im Kreis

Im Kreis Kleve wurden 2018 knapp 5000 Menschen ausgebildet, 3.273 junge Männer und 1.686 junge Frauen.

Der Kraftfahrzeugmechatroniker ist der beliebteste Ausbildungsberuf im Kreis Kleve: 252 junge Menschen streben ihn an und haben eine Ausbildung in dem Fach begonnen. Sechs davon sind Mädels. An zweiter Stelle steht der Verkäufer: 237 Auszubildende sind hier beschäftigt, 108 Mädchen und 132 Jungs. Es folgt mit 234 Stellen der Kaufmann im Einzelhandel mit 123 jungen Frauen und 111 jungen Männern in der Ausbildung.

Ende 2018 befanden sich NRW-weit 299.232 Personen in einer beruflichen Ausbildung im dualen System, so das statistische Landesamt IT-NRW. 55,6 Prozent aller weiblichen und 39,2 Prozent der männlichen Auszubildenden verteilen sich auf die jeweils zehn am stärksten besetzten Berufe. Der höchste Anteil an den 106.896 weiblichen Auszubildenden hatten Kauffrauen für Büromanagement (11.697), gefolgt von den Medizinischen Fachangestellten (10.398) und den Industriekauffrauen (7110). Bei den 192.336 männlichen Azubis dominierte nach wie vor mit 12.963 Auszubildenden die Berufsausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker. Auf Platz zwei folgte die Ausbildung zum Elektroniker (9309) und auf Platz drei die zum Fachinformatiker (8457). Bei den jungen ausländischen Frauen verteilten sich 70,7 Prozent der Auszubildenden auf nur zehn Ausbildungsberufe. Die Ausbildungen zur Zahnmedizinischen Fachangestellten (1494), zur Medizinischen Fachangestellten (1446) und zur Friseurin (747) waren hier am stärksten besetzt.

Im Kreis Kleve wurden 2018 knapp 5000 Menschen in den gelisteten Berufen ausgebildet, 3273 junge Männer und 1686 junge Frauen. Warum die Zahl der Jungs deutlich höher ist, lasse sich nicht eindeutig erklären, das habe aber auch mit den gelisteten handwerklichen und technischen Berufen zu tun, in denen traditionsgemäß mehr Jungs arbeiten, sagt Andreas Henseler von der IHK Duisburg-Wesel, die einen großen Teil der Zahlen liefert. Die Ausbildung für Pflege- und Erzieherberufe, die traditionell mehr von weiblichen Auszubildenden gewählt werden, finden zudem oftmals in entsprechenden Fachschulen statt.

(mgr)