1. NRW
  2. Städte
  3. Kleve

Kreis Kleve: Karl-Leisner-Klinikum stellt  ambulante Versorgung ein

Coronavirus : Karl-Leisner-Klinikum stellt ambulante Versorgung ein

Das geschieht, um sich auf die Behandlung von Patienten mit schweren Atemwegserkrankungen durch Covid-19 vorzubereiten. Ausnahmen werden unter anderem für Notfallambulanzen, onkologische Patienten und Kinder gemacht.

Die Bundesregierung und die Bundesländer haben die Krankenhäuser in Deutschland aufgefordert, sich auf die Behandlung von Patienten mit schweren Atemwegserkrankungen durch Covid-19 vorzubereiten. Dem kommt das Katholische Karl-Leisner-Klinikum (KKLK) nach.

Das KKLK stellt die ambulante Versorgung in vielen Bereichen ab Dienstag, 17. März, ein. Ausnahmen sind unter anderem Notfallambulanzen, onkologische Patienten und Kinder. Abgesagt werden Sprechstunden, ambulante Operationen und ambulante Eingriffe in allen Funktionsbereichen. Patienten werden gebeten, sich im Zweifel telefonisch zu erkundigen, ob ihre ambulante Betreuung – weil nicht aufschiebbar – ermöglicht wird.

Ab Montag 24. März, werden in den Krankenhäusern des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums bis auf weiteres keine verschiebbaren elektiven Operationen mehr durchgeführt.

Die Fieberambulanz am St.-Antonius-Hospital Kleve ist täglich von 8 bis 24 Uhr geöffnet. Mit längeren Wartezeiten ist zu rechnen, das Klinikum hat ein Wartemarken-System eingerichtet.

Das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) am St.-Antonius-Hospital bleibt bis auf weiteres geschlossen. Die Praxis für Chirurgie (Goch, Wilhelm-Anton-Hospital) bleibt bis auf weiteres geschlossen. Die Praxis für Gynäkologie und Geburtshilfe (Goch, Wiesenstraße) und die Praxis für Neurologie (Kevelaer, Auf der Hüls) sind weiterhin geöffnet.