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Kreis Kleve führt unter Haushalten Mobilitätsbefragung durch.

Verkehrsplanung : Kreis will Verkehrsplanung verbessern

Der Kreis Kleve führt eine Mobilitätsbefragung durch. Es geht darum, wie viele Menschen sich mit welchem Verkehrsmittel oder zu Fuß bewegen. Dazu werden 13.700 zufällig ausgewählte Haushalte angeschrieben.

Der Kreis Kleve führt gemeinsam mit dem Ingenieurbüro Helmert aus Aachen eine Mobilitätsbefragung durch. Dazu werden in drei Schritten zum 16. August, zum 30. August sowie zum 13. September insgesamt 13.700 zufällig ausgewählte Haushalte im Kreisgebiet angeschrieben und um Beteiligung gebeten. Die Teilnahme ist freiwillig. Die Antworten werden anonymisiert. Ziel der Befragung ist es, einen so genannten „Modal-Split“ zu erstellen. Dies ist eine Kenngröße, die aufzeigt, welche Verkehrsmittel für welche Wege im Alltag genutzt werden – inklusive der Wege mit dem Fahrrad oder zu Fuß.

„Die Befragung stellt eine wichtige Grundlage für zukünftige Verkehrsplanungen im Kreis Kleve dar. Sie soll Aufschluss darüber geben, wie sich die Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis Kleve bewegen und welche Verkehrsmittel sie nutzen. Ich bitte alle Menschen, die angeschrieben werden, sehr herzlich, uns bei dieser Aufgabe mit ihrer Teilnahme an der Befragung zu unterstützen“, sagt Zandra Boxnick, Allgemeine Vertreterin der Landrätin. Die Teilnahme ist online, telefonisch oder schriftlich möglich. Informationen zu den einzelnen Verfahren finden die Teilnehmenden im Anschreiben zur Befragung. Das Ausfüllen des Fragebogens dauert rund 10 bis 15 Minuten. Als Anreiz verlost der Kreis Kleve unter allen Teilnehmenden ein Tablet, eine Fahrt mit dem Heißluftballon sowie einen Gutschein für einen Elektronik-Fachmarkt.

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In der Mobilitätsbefragung wird für einen konkreten Stichtag das Mobilitätsverhalten aller Haushaltsmitglieder abgefragt. Dabei geht es um die genutzten Verkehrsmittel, die zurückgelegten Wegstrecken sowie den Zweck der Wege – etwa „zur Arbeit“ oder „zum Einkaufen“. Alle Angaben werden ausschließlich für die Mobilitätserhebung verwendet und können nicht personenbezogen ausgewertet werden.

Die gewonnenen Daten stellen eine wichtige Grundlage für zukünftige Verkehrsplanungen dar. Besonders das Zufußgehen, das Radfahren und die Nutzung des ÖPNV sollen im Kreis Kleve attraktiver werden. Darüber hinaus dienen die erhobenen Daten als Grundlage für weitere verkehrsrelevante Entscheidungen, beispielsweise für das Mobilitätskonzept des Kreises Kleve oder bei Entscheidungen zum Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Gerne können die Teilnehmenden eigene Vorschläge und Ideen einbringen, wie die Mobilität im Kreisgebiet verbessert werden könnte. Im ersten Halbjahr 2023 werden die Daten ausgewertet sein und dann den politischen Gremien im Kreis Kleve zur Beratung vorgestellt werden.

Weitere Infos auf der Internetseite des Kreises Kleve www.kreis-kleve.de, Suchbegriff „Mobilitätsbefragung“. Auch Personen, die nicht kontaktiert worden sind, haben dort die Möglichkeit, eigene Anregungen zum Verkehrsangebot im Kreis Kleve einzubringen.