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Kreis Kleve: Forstbetriebe warnen weiter vor Betreten des Waldes

Nach Stürmen im Kreis Kleve : Forstbetriebe warnen weiter vor Betreten des Waldes

Der Sturm wütete gewaltig, und in den kommenden Tagen kann es noch ordentlch weiter wehen. Entsprechend warnt der Landesbetrieb Wald und Holz NRW davor, die Wälder zu betreten.

Die Gefahr durch umstürzende Bäume oder herabfallende Äste verletzt oder getötet zu werden bestehe weiter.

Viele Waldwege sind durch umgestürzte Bäume versperrt und nicht passierbar. Die quer über dem Weg liegenden Äste und Stämme sind eine große Gefahr, heißt es in einer Mitteilung der Forstbetriebe. Der Versuch, sie zu überklettern, könne lebensgefährlich sein. Ineinander verkeilte Äste und Stämme stehen häufig unter Spannung, die sich spontan oder durch das Überklettern lösen kann. Selbst dünne Stämme werden dann zu Katapulten. Durch den Regen der vergangenen Wochen sind viele Waldböden aufgeweicht. Wurzeln finden wenig Halt im aufgeweichten Boden. Zahlreiche Bäume sind nach dem Sturm angeknackst oder liegen mit halb herausgerissenem Wurzelteller auf anderen Bäumen. In den Baumkronen verkeilte Äste können auch später noch hinabfallen.

Grundsätzlich gilt, dass Waldbesucher den Wald auf eigene Gefahr betreten. Jederzeit muss mit waldtypischen Gefahren gerechnet werden.  Diese Regeln gelten jederzeit auch ohne Sturm. Sie zu beachten, ist jetzt aber besonders wichtig. „Bitte bringen Sie sich selbst und die Rettungskräfte nicht in Gefahr und verzichten Sie auf Waldbesuche auch in den Tagen nach dem Sturm“, mahnt der Landesbetrieb Wald und Holz.