Großübung zur Zusammenarbeit Feuerwehr trainiert Massenanfall von Verletzten

Kreis Kleve · Denn da in einem Ernstfall die regionalen Einsatzkräfte schnell an ihre Kapazitätsgrenzen gelangen und überregionale Hilfe notwendig wird, muss das Zusammenwirken der Kräfte geübt werden.

 Eine Szene der Großübung.

Eine Szene der Großübung.

Foto: Stephan Derks

(sder) Die Feuerwehr-Übung zur „MANV-Komponente des Kreises Kleve“ galt dem sogenannten „Massenanfall von Verletzten“ (MANV). Denn da in einem solchen Fall die regionalen Einsatzkräfte schnell an ihre Kapazitätsgrenzen gelangen und überregionale Hilfe notwendig wird, muss das Zusammenwirken der Kräfte geübt werden. „Ziel ist es bei einer MANV-Lage, dass möglichst schnell adäquate Versorgungsmöglichkeiten für alle Betroffenen geschaffen werden und eine Führungsstruktur aufgebaut wird, um den Einsatz zu koordinieren“, sagt Norbert Jansen, Leiter der Kranenburger Feuerwehr und einer der Stellvertreter von Kreisbrandmeister Reiner Gilles.

Für die Übung war im Bereich der Kranenburger Grundschule der Unfall eines Linienbusses mit zwei PKW nachgestellt worden. Wegen der vielen Verletzten müsste ein sogenannten Behandlungsplatz 50 aufgebaut werden. Die 30 Verletzten  wurden von Mitgliedern der „RUND-Gruppe“, die auf eine realistische Unfall- und Notfalldarstellung spezialisiert, dargestellt.

„Eine zusätzliche Anforderung an die eingesetzten Kräfte bildete der in absoluter Dunkelheit liegende Platz, auf dem dann nicht nur die Unfallstelle, sondern auch der gesamte Behandlungsplatz ausgeleuchtet werden musste“, so Jansen. Er bescheinigte später den Kräften des DRK, des MHD und der Feuerwehr Kranenburg ein gutes Miteinander und eine erfolgreiche Übung. Mit dabei waren auch zwei Hilfeleistungslöschfahrzeuge (HLF) und deren Besatzungen aus den Löschzügen Nütterden und Kranenburg. Den Abschluss bildete eine Nachlese zur erfolgreichen Übung aller beteiligten Kräfte von DRK, MHD und Feuerwehr.

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