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Kreis Kleve feiert historischen Erfolg bei "Unser Dorf hat Zukunft"

Zwei Sieger : Kreis Kleve feiert historischen Erfolg beim Dorfwettbewerb

Das gab es beim landesweiten Dorfwettbewerb erst einmal: Gleich zwei von fünf der schönsten Dörfer stammen aus demselben Kreisgebiet. Der Kreis Kleve darf sich über zwei kreiseigene Ortschaften freuen, die an dem im nächsten Jahr stattfindenden Bundeswettbewerb teilnehmen dürfen.

Schaephuysen aus der Gemeinde Rheurdt und Louisendorf, einem Ortsteil Bedburg-Haus, wurden zu „Gold-Dörfern“ gekürt. Die Gelderner Ortschaft Pont darf sich darüber hinaus über eine Silberplakette freuen.

  Bei dem von der Landwirtschaftskammer NRW  durchgeführten Wettbewerb hatten sich insgesamt 44 Ortschaften aus 23 Kreisen für den Landeswettbewerb qualifiziert durchführt. Die Bewertungskommission des Wettbewerbs überzeugte sich während einer mehrwöchigen Reise durchs Land von der Einhaltung der Wettbewerbskriterien  sowie vom Engagement der ortsansässigen Teilnehmer.

Am Samstag startete nach der Mitgliederversammlung des Kreisverbandes Kleve für Heimatpflege  das diesjährige Herbstfest der Interessengemeinschaft mit dem symbolischen Brauch, der Pflanzung eines Baumes. Der sehr robuste, ursprünglich aus China stammende Ginkgobaum (Ginkgo biloba) wurde von den Ehrengästen sowie dem geschäftsführenden Vorstand des Kreisverbandes in der Nähe des Konzert- und Bühnenhauses Kevelaer sinnbildlich gepflanzt. Im Anschluss wurde zusammen mit allen Beteiligten angestoßen, bevor Hans-Gerd Kersten, Vorsitzender des Kreisverbandes, die Anwesenden im Konzert- und Bühnenhaus der Wallfahrtsstadt willkommen hieß.   
   Wolfgang Spreen, Landrat des Kreises Kleve, und Kevelaers Bürgermeister  Dominik Pichler durften im Nachgang Grußworte an die Gewinner und Vereinsfunktionäre richten. „Für ehrenamtliches Engagement bleibt immer weniger Raum“, sagte Spreen. Umso erfreulicher sei der für den Kreis historische Erfolg bei diesem Wettbewerb, der auf den Schultern tatkräftiger Ehrenamtler gewachsen ist. Auch der Bürgermeister der gastgebenden Stadt ist von dem Konzept des Dorfwettstreits überzeugt: „Wenn die Ortschaft nach vorne kommt, dann lohnt sich dieser Wettbewerb auch.“

   Bevor es zur Auszeichnung der Sieger des Wettbewerbs kam, sorgte ein musikalischer Beitrag mit Posaunen, Trommeln und Trompeten der „Swingenden Doppelzentner“ für Unterhaltung. Die drei Sieger des Wettbewerbes wurden vom Kreis mit jeweils 750 Euro honoriert. Ein weiterer, kleiner vierstelliger Betrag wird noch vom Land NRW an die Gewinner gestiftet, heißt es. Für den Landesteil Rheinland ist die Überreichung der Landespreise für Samstag, 24. November, in der Festhalle in Heinsberg-Oberbruch im Kreis Heinsberg geplant.