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Kreis Kleve: Die Zahl der Arbeitslosen stagniert im Februar 2021

Statistik Februar 2021 : Arbeitslosigkeit im Kreis stagniert

Die Quote bleibt im Februar bei 5,8 Prozent. Deutlich mehr Menschen als vor einem Jahr müssen von Hartz IV leben. Woche der Ausbildung startet bald.

Im Februar waren im Kreis Kleve 9684 Menschen arbeitslos gemeldet – das sind acht Personen oder 0,1 Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr liegt die Arbeitslosigkeit um 1378 Personen oder 16,6 Prozent höher. Die Arbeitslosenquote veränderte sich im Vergleich zum Vormonat nicht und blieb bei 5,8 Prozent (Vorjahr: 5,0 Prozent). Diese Zahlen gehen aus dem jüngsten Monatsbericht der Agentur für Arbeit in Wesel hervor.

„Nach dem saisonalen Anstieg der Arbeitslosigkeit im Januar stagnierte der Arbeitsmarkt im Kreis Kleve im Februar. Doch auch wenn die Zahl der arbeitslos gemeldeten Personen unter dem Strich nur wenig geringer ist, war doch der Arbeitsmarkt kontinuierlich in Bewegung. Im Kreis Kleve haben sich weniger Menschen aus einer Beschäftigung am 1. Arbeitsmarkt arbeitslos gemeldet als in den ersten beiden Monaten 2020. Zudem konnten mehr Menschen als im Vorjahr eine neue Stelle antreten und ihre Arbeitslosigkeit beenden“, sagt Barbara Ossyra, die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Wesel.

Im Bereich der Arbeitslosenversicherung (Agentur für Arbeit, SGB III) nahm die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat um 162 Personen oder 1,5 Prozent auf 10.344 Personen ab. Gegenüber dem Vorjahresmonat sind es 2170 Personen oder 26,5 Prozent mehr.

Im Bereich der Grundsicherung (Jobcenter, SGB II) werden aktuell 16.183 arbeitslose erwerbsfähige Hilfebedürftige betreut. Das sind 139 Personen oder 0,9 Prozent mehr als im Vormonat und 1320 oder 8,9 Prozent mehr als noch im Februar 2020.

Aus einer Beschäftigung am so genannten ersten Arbeitsmarkt meldeten sich im Februar 632 Personen arbeitslos. Gleichzeitig fanden 549 Personen eine Beschäftigung am 1. Arbeitsmarkt und meldeten sich aus der Arbeitslosigkeit ab. 262 Anzeigen für konjunkturelle Kurzarbeit gab es vom 1. bis 24. Februar (vorläufig geprüfte Anzeigen und darin genannte Personenzahlen) im Kreis Kleve. Darin wurden 2580 Personen genannt.

Im Berichtsmonat meldeten die Arbeitgeber im Kreis Kleve insgesamt 422 neue Stellen. Das sind 181 Stellen oder 75,1 Prozent mehr als im Januar und 24 Stellen oder 5,4 Prozent weniger als vor einem Jahr. 54,7 Prozent der Stellen richten sich an Fachkräfte, 29,1 Prozent an Experten und Spezialisten sowie 16,1 Prozent an Helfer.

„Jetzt melden sich die ersten Absolventen der zwei- und dreieinhalbjährigen Berufsausbildungen arbeitslos. Da sich über 80 Prozent der neu gemeldeten Stellen an Fachkräfte richten, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie mit einer kurzen Suchzeit eine Anschlussbeschäftigung finden. Auf diese Chancen und die vielfältigen Möglichkeiten der Weiterbildung werden wir auch in der Woche der Ausbildung vom 15. bis 19. März hinweisen. Ausbildung bleibt ein wichtiger Baustein zur Fachkräftesicherung für die Betriebe und eine solide Basis für den Berufsstart junger Menschen“, sagt Ossyra, Vorsitzende der Geschäftsführung, Ossyra.

(RP)