Strengere Meldepflicht? CDU im Kreis Kleve will Leiharbeit stärker in den Blick nehmen

Kreis Kleve · Unverändert sind Leiharbeiterunterkünfte in vielen Kommunen der Region ein Problem. Das sieht auch der Bundestagsabgeordnete Stefan Rouenhoff so, der einen Arbeitskreis gegründet hat und einen Vorschlag macht.

 Bei Durchsuchungen in Leiharbeiter-Unterkünften im Kreis fanden Behörden in der Vergangenheit teils lebensgefährliche Zustände.

Bei Durchsuchungen in Leiharbeiter-Unterkünften im Kreis fanden Behörden in der Vergangenheit teils lebensgefährliche Zustände.

Foto: Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen

Die Kreis Klever CDU will den Problemen rund um die Unterbringung von Leiharbeitern entschlossener begegnen. Der Bundestagsabgeordnete Stefan Rouenhoff hatte eine Anfrage an die Bundesregierung gerichtet. Er hakte nach, wie die Ampelkoalition auf die Tatsache schaut, dass in der deutsch-niederländischen Grenzregion niederländische Zeitarbeitsfirmen auf deutscher Seite immer mehr Immobilien aufkaufen, um dort vor allem osteuropäische Leiharbeiter unterzubringen. Berlin verweist in der Antwort darauf, dass die Länder für den Vollzug der landes- und bundesrechtlichen Bestimmungen verantwortlich seien, aber: „Die Bundesregierung beobachtet diese Entwicklung aufmerksam.“