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Kreis Kleve: Caritasverband hält Delegiertenversammlung im Familienzentrum „Zauberstern“ ab

Delegiertenversammlung : Caritas-Jahresumsatz lag bei 28,6 Millionen Euro

Insgesamt erwirtschaftete der Verband mit seinen Tochtergesellschaften Caritas-Altenhilfe und Palette bei einem Umsatz von 28,6 Millionen Euro einen Jahresüberschuss von 56.000 Euro.

Rund 30 Delegierte aus angeschlossenen Institutionen und Pfarrgemeinden des nördlichen Kreises Kleve nahmen an der Delegiertenversammlung des Caritasverbandes Kleve im neuen Familienzentrum „Zauberstern“ teil. Zunächst berichtete Vorstand Rainer Borsch über die Entwicklung des Verbandes im Jahr 2018, die in vielen Bereichen positiv ausgefallen ist. Insgesamt erwirtschaftete der Verband mit seinen Tochtergesellschaften Caritas-Altenhilfe und Palette bei einem Umsatz von 28,6 Millionen Euro einen Jahresüberschuss von 56.000 Euro. „Die Überschüsse werden für die Investition neuer Leistungsangebote eingebracht“, sagte Rainer Borsch, bevor er zu seinem Caritas-Tätigkeitsbericht überging.

Im Fachbereich „Soziale Hilfen und Existenzsicherung“ haben die Beratungen in der Schuldner- und Insolvenzberatung sowie Betreuungen im Betreuten Wohnen zugenommen. Leicht sinkende Zahlen waren in der Fachberatungsstelle für Wohnungslose, in der Suchtberatung und in der Sozial- und Migrationsberatung zu verzeichnen. Aus diesem Grund wurden zusätzlich neue Angebote eingeführt. Der Fachbereich „Pflege und Gesundheit“ war weiterhin wachsend mit deutlich steigenden Patientenzahlen in der Pflege sowie in der Pflegeberatung und in der Nutzung des Hausnotrufsystems. Die Inbetriebnahme der Emmericher Tagespflege ist für 2020 vorgesehen.

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Nicht ganz so erfreulich sah es 2018 im Fachbereich Jugend und Familie aus, da die stationäre Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung „Die Münze“ die hohe Belegung der Vorjahre nicht ganz halten konnte. „Umso erfreulicher ist, dass wir bereits im Juli unsere neue Wohngruppe in Goch-Asperden öffnen konnten, die sicherlich zu einer hohen Akzeptanz führen wird“, betonte Borsch.

Im „Zauberstern“ werden nun auch Kinder unter drei Jahren aufgenommen. Im Anschluss stellte der Vorsitzende des Caritasrates Ulrich Bergmann die Aufgaben des Caritasrates vor, bevor er sich für die gute Zusammenarbeit mit dem Vorstand bedankte und das Engagement der Mitarbeiter des Verbandes lobte.

Nach dem offiziellen Teil stellten Fachbereichsleiter Helmut van Kempen und Dirk Wermelskirchen das Aufgabenspektrum ihres Fachbereiches „Jugend und Familie“ vor, das neben der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Familien unter anderem den Fachdienst Schule mit seinen Offenen Ganztagsschulen beinhaltet.

Doch auch die Kurberatung ist ein nach wie vor gefragter Bereich, ebenso wie Alltagsbegleitung für Kinder und Jugendliche oder Förderungs- und Integrations-angebote für Familien mit Kindern im Rahmen von „familyplus“. Hinzu kommen die vollstationären Wohnformen für Kinder und Jugendliche sowie das Angebot des Ambulant Betreuten Wohnens für junge Erwachsene mit Behinderung.

Vor der Verabschiedung der Teilnehmer bot  Rainer Borsch eine  Führung durch das  Familienzentrum an, welches von den Delegierten dankend angenommen wurde. Architekt und Caritasrat-Mitglied Johannes Peeters führte  bauliche Details an.