Kreis Kleve Bündnis will Zeichen für sexuelle Vielfalt setzen

Kreis Kleve · An vielen Rathäusern im Kreis Kleve und am Kreishaus wird zum Aktionstag am 17. Mai die Regenbogenflagge gehisst. Die Gleichstellungsbeauftragten ermutigen alle Bürger, sich zu solidarisieren.

 Ein Zeichen für Toleranz: Die Regenbogenflagge.

Ein Zeichen für Toleranz: Die Regenbogenflagge.

Foto: dpa/Wolfgang Kumm

(RP) Immer am 17. Mai macht ein Aktionstag auf die Kriminalisierung von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans, inter und queeren (LSBTIQ) Menschen sowie auf Diskriminierung und Gewalt gegen sie aufmerksam. Die Arbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Kleve setzt sich dafür ein, dass alle Menschen das Recht haben, ihre geschlechtlichen und sexuellen Identitäten ohne Gewalt und Diskriminierung zu leben, wie sie in einer Mitteilung bekräftigt.

Bereits frühzeitig habe mit der Geschäftsführerin des Queeren Netzwerkes NRW, Rebecca Knecht, und der Vertreterin von together Kleve, Vera van Oyen, ein Workshop stattgefunden. Dabei wurde angeregt, die „LSBTIQ Willkommen“-Aktion in die Öffentlichkeit zu tragen. Sichtbares Zeichen: An vielen Rathäusern im Kreis Kleve und am Kreishaus wird zum Aktionstag am 17. Mai die Regenbogenflagge gehisst. Die Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten hat einvernehmlich beschlossen, das Hissen der Flaggen an den Rathäusern und am Kreishaus zu fordern und ruft alle Institutionen auf, sich der Aktion anzuschließen.

„Das Hissen der Regenbogenflagge am 17. Mai an vielen Rathäusern und am Kreishaus ist ein solidarisches und sichtbares Zeichen dafür, dass alle Menschen unabhängig ihrer sexuellen Orientierung im Kreis Kleve willkommen sind“, heißt es in der Mitteilung. Alle Kreis Klever seien eingeladen, die Aktion zu unterstützen. „Angesprochen sind alle, die als Institution, als Gruppe, als Kommune oder in einer anderen Organisationsform ein Zeichen gegen Queerfeindlichkeit setzen möchten.

(RP)
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