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Kreis Kleve: Bistum bietet Hilfe für Ehrenamtliche bei Planung der Ferien

Zehn Workshops : Hilfe für Ehrenamtliche bei Planung der Ferien

Das Bistum Münster bietet bis zu den Sommerferien digitale Workshops zu zehn verschiedenen Themen an. Es geht um die Frage „Planen oder stornieren?“, um Versicherungsschutz sowie Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten.

(RP) Was bringt der Sommer? Vielen Organisatoren von Ferienfreizeiten in den Kreisen Kleve und Wesel stehen unsichere Wochen bevor. Schon im zurückliegenden Jahr mussten viele Freizeiten aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen, einige Teams vermittelten den Kindern und Jugendlichen Zuhause an einzelnen Tagen ein Gefühl von Sommerurlaub. Ob eine Durchführung in diesem Jahr möglich ist – die Entwicklung der Pandemiesituation ist nur schwer vorhersehbar, die Verunsicherung bei den Ehrenamtlichen deshalb groß. Die Abteilung Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Bistum Münster bietet zusammen mit dem Team des Regionalbüros West in Xanten, das für den Niederrhein zuständig ist, Unterstützung an. Unter dem Motto „Ferienfreizeit wieder im Eimer?“ veranstalten sie bis zu den Sommerferien digitale Workshops zu zehn verschiedenen Themen.

„Natürlich ist bei den Teilnehmern, aber auch bei den Teams der Wunsch groß, in diesem Jahr wieder Freizeitmaßnahmen anzubieten“, erklärt Johannes Haesser, pädagogischer Mitarbeiter des Regionalbüros West. Derzeit gebe es allerdings noch viele pandemiebedingten Unwägbarkeiten, „vom Infektionsgeschehen über Hygienevorschriften bis hin zu Stornobedingungen, die eine konkrete Planung sowie die Entscheidung, ob und unter welchen Bedingungen die Freizeit stattfinden kann, deutlich erschweren“, wie Haesser erklärt.

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Die Freizeitteams und die jeweiligen Träger der Maßnahmen müssten sich auf verschiedene Modelle und Szenarien vorbereiten. Haesser betont: „Wir unterstützen die Verantwortlichen gerne dabei, um ein ‚ganz oder gar nicht‘ zu vermeiden und Alternativangebote wie eine Tagesbetreuung vor Ort oder angepasste Fahrten in kleinerem Rahmen zu planen“.

Gute Erfahrungen hätten viele Teams bereits im vergangenen Jahr gemacht. „Mit viel Kreativität und Ideenreichtum haben die Ehrenamtlichen die Beziehungen zu den Teilnehmenden gepflegt“, sagt der für die Schulungsarbeit zuständige Mitarbeiter des Regionalbüros. Nicht zuletzt seien die Angebote von den Eltern entlastend wahrgenommen worden. Mehr als 40.000 Kinder und Jugendliche aus dem Bistum Münster fahren normalerweise mit katholischen Jugendverbänden, Ferienwerken, Pfarreien oder anderen kirchlichen Trägern in Ferienfreizeiten. Für Haesser ist das ein wichtiges Signal. „Es lohnt sich, gemeinsam nach alternativen Angeboten zu suchen. Unsere Ferienfreizeiten sind wichtig für die Jugendlichen und ihre Familien“, sagt er.

Die kostenlosen, zweistündigen und Online-Workshops decken alle drängenden Themen ab: Es geht um die Frage „Planen oder stornieren?“, um Versicherungsschutz sowie Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten und natürlich um ein Krisen- und Notfallmanagement. Zudem werden Workshops mit Tipps für Alternativprogramme vor Ort angeboten. Weitere Workshops geben Antworten auf alle Fragen rund um Herausforderungen wie Heimweh und Krankheiten und informieren über das Thema Küche bei Ferienfreizeiten sowie religiöse Impulse.

Anmeldungen sind über die Homepage www.bistum-muenster.de/mitnehmen möglich.

(RP)