Kranenburger SPD will Gefahrenkarte erstellen lassen.

Kranenburg : Kranenburger SPD will Gefahrenkarte für Starkregen

Antrag wird in der Kranenburger Ratssitzung am Donnerstag eingebracht.

Die Kranenburger SPD will, dass eine Gefahrenkarte für Starkregen im Gemeindegebiet angefertigt wird. Den Antrag hat SPD-Fraktionschef Manfred Maas für die heutige Ratssitzung gestellt. Angesichts zukünftig auftretender Starkregenereignisse solle diese Übersicht für das komplette Gemeindegebiet ausgearbeitet werden, heißt es in der Eingabe. Die Landesregierung hat den Anstoß zur Erstellung einer derartigen Risikoanalyse gegeben. Bei dem Anstoß belässt es das Land NRW jedoch nicht. So gäbe es einen 50-prozentigen Zuschuss über das „Starkregenrisikomanagement“, der Restbetrag könne über die Niederschlagswassergebühr erhoben werden, so Maas.

In der Vorlage zu dem Thema erklärt die Verwaltung, dass es zwar eine generelle Amtshaftungspflicht der Kommunen für wild abfließendes Wasser aus Starkregen nicht gibt, doch würden aktuelle gerichtliche Auseinandersetzungen deutlich zeigen, dass die Gemeinde Informationen über gefährdete Bereiche vorhalten und gegebenenfalls bautechnische Vorkehrungen treffen muss. Die Verwaltung hatte bereits angekündigt 2020 ein Angebot einzuholen, was Umfang der Leistungen und Kosten betrifft. Nach Angabe der Kommunalagentur müssen dafür 60.000 bis 70.000 Euro eingeplant werden.

Für Manfred Maas soll das Gutachten auch den Grundstückskäufern und Grundstücksbesitzern hilfreich sein. So könnten diese etwa beim Erwerb eines Grundstücks besser auf die Risiken hingewiesen werden.

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