Im Dienst für Gott Pfarrer Jörg Monier feiert silbernes Priesterjubiläum in Nütterden

Kranenburg-Nütterden · Mit einer Dankmesse wurde das silberne Priesterjubiläum von Pfarrer Jörg Monier gefeiert. Eine zentrale Frage in seiner Predigt war: „Wie geht es mit der Kirche und dem Glauben weiter?“

 Pfarrer Jörg Monier feierte mit der Gemeinde sein Jubiläum.

Pfarrer Jörg Monier feierte mit der Gemeinde sein Jubiläum.

Foto: Markus van Offern (mvo)

Die Kirche in Nütterden war bis auf den letzten Platz gefüllt, als Pastor Jörg Monier zur Dankmesse anlässlich seines silbernen Priesterjubiläums in das Gotteshaus einzog. Begleitet wurde er von Fahnen- und Bannerabordnungen aus den Kranenburger Ortsteilen Nütterden, Frasselt und Mehr, die zu seiner Pfarrgemeinde St. Antonius Abbas gehören. Dazu kam eine große Ministrantenschar, vier Priester als Konzelebranten und zwei Diakone, die assistierten. Die Sing- und Spielschar Nütterden sang zum Einzug „Folgen, Leben mit Jesus hat Folgen“.

Der Silberjubilar begrüßte die Gemeinde und lud zum Kennenlernen ein. Er verwies auf den Primizspruch „Geh zu meinen Brüdern, und sagt ihnen: Ich gehe hinauf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott“. Es sei der Auftrag des auferstandenen Jesus an Maria Magdalena. „Er hat für mich nie an Bedeutung verloren“, sagte Pastor Monier. Dann besprengte er die Gläubigen mit dem gesegneten Wasser. Dazu sang die Worship Band Nütterden: „Heiliger Geist, weh wie ein Sturm, der vom Himmel kommt“. Der Kirchenchor Mehr brachte das „Kyrie“ zu Gehör, der Nütterdener Chor das „Glory be to the Father“ erklingen ließ.

In seiner Predigt ging Pfarrer Monier auf den Primizspruch und auf ein modernes Kreuz ein, das früher in der Kapelle des Willibrordhauses in Kellen seinen Platz hatte. „Wie geht es mit der Kirche und dem Glauben weiter?“, fragte er und kam auf sein Lieblingsthema dem Alphakurs. Dort könnten die Grundlagen des christlichen Lebens ganz neu entdeckt werden. Der Pastor, der sich mit den modernen Kommunikationsmitteln und mit der englischen Sprache gut auskennt, erfreute die Zuhörer mit seinem Humor mit der einen oder anderen Anekdote. „Gott ist einzigartig, und wir sind seine geliebten Kinder. Diese gute Nachricht soll in die Welt kommen“, sagte er.

In den Fürbitten wurde für die aktuellen Anliegen in der Gemeinde und in der ganzen Welt gebetet. Im Verlaufe der Dankmesse wechselten sich die vier Musikgruppen und Chöre der Pfarrei mit der musikalischen Gestaltung der Liturgie ab. Grußworte und Glückwünsche kamen von Sprechern des Kirchenvorstandes, des Pfarreirates, des Kindergartens, des Bürgermeisters, des Bischofs von Anatuya, des Bezirksverbandes Kleve der Historischen Schützen, der Vereinskonferenz Nütterden und den geistlichen Mitbrüdern aus Kranenburg und Kellen. Mit dem silbernen Jubiläum war ein Helferfest für alle Aktiven der Pfarrei St. Antonius Abbas im Pfarrgarten verbunden.

Pastor Monier wurde 1971 in Frasselt getauft. An St. Willibrord Kellen war er Messdiener. Sein Theologiestudium absolvierte er in Münster und München. Nach der Priesterweihe am 23. Mai 1999 wurde er Kaplan in Rheine, 2004 Kaplan im Großraum Bedburg-Hau, 2009 Pastor in Duisburg-Rheinhausen, dann fusionsbedingt in St. Matthias Duisburg. Am 8. Oktober 2017 begann er seine Tätigkeit in St. Antonius Abbas mit den Kirchen in Nütterden, Frasselt und Mehr.

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