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Kranenburg. Die Kranenburger SPD stellt ihr Wahlprogramm vor

Kommunalwahl 2020 : SPD kämpft für Mehrheit im Rat

Jürgen Franken, der Chef der Kranenburger SPD-Ratsfraktion, stellte jetzt zusammen mit Hendrik Venjacob das Wahlkampfprogramm der Sozialdemokraten vor.

Einen eigenen Kandidaten für das Bürgermeisteramt hat die SPD in der Grenzfeste nicht aufgestellt. Sie spricht auch keine Empfehlung für einen anderen Kandidaten aus. „Da kann sich jeder bei uns frei entscheiden“, sagt Jürgen Franken. Der Chef der Kranenburger SPD-Ratsfraktion stellte jetzt zusammen mit Hendrik Venjacob das Wahlkampfprogramm der Kranenburger Sozialdemokraten vor. Man kämpfe vor allem für eine eigene Mehrheit im Rat der Gemeinde, man kämpfe für eine Fraktion, die vielleicht in der kommenden Ratsperiode mehr als zehn Mitglieder hat, so Venjakob.

Für die SPD in der Grenzfeste geht es um das gesunde und sichere Zuhause. Hier möchte man erreichen, dass es auch in Kranenburg einen Stützpunkt für einen Pflegedienst geben sollte. In Sachen Sicherheit möchte die Kranenburger SPD dafür kämpfen, dass die zusätzliche Rettungswache des Kreises nicht nach Donsbrüggen kommt, sondern ans Kranenburger Feuerwehrhaus. Hier setzt man auf Peter Driessen als Landrat-Kandidaten und auf Jürgen Franken, der die Sozialdemokraten auch im Kreistag vertritt. „Von dort sind die Wege zu den Ortschaften kurz“, sagt Franken. Venjakob fügt an, dass man die Verbesserung des grenzüberschreitende Rettungsdienstes anstreben wolle.

Auch beim ÖPNV möchte die SPD eine klare Verbesserung. Ein Gewerbegebiet, das über die Römerstraße hinaus geht, möchte die SPD dagegen nicht haben. Hier müsse man andere Möglichkeiten prüfen, zumal das von der CDU favorisierte Gebiet zu teuer sei. Gedanken, die die Kandidaten als Faltblatt oder im persönlichen Gespräch jetzt von Haus zu Haus tragen werden.