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Kontakte knüpfen bei „Kreis Kleve konkret“

Netzwerktreffen am Airport Weeze : Kontakte knüpfen bei „Kreis Kleve konkret“

Die Rheinische Post Mediengruppe hatte zum ersten Netzwerktreffen im Terminal des Airport Weeze eingeladen.

Silke Gorißen wird demnächst das Collegium Augustinianum Gaesdonck besuchen. Die Landratskandidatin der CDU nahm die Einladung von Direktor Markus Oberdörster am Dienstagabend dankend an. Nicht, weil sie das Internatsgymnasium am Rande der Stadt Goch nicht kennt, sondern weil sie sehen möchte, wie sich die Schule entwickelt hat. „Mein Vater hat die Gaesdonck in den 60er Jahren besucht“, berichtet Gorißen. Damals, das weiß auch Oberdörster, ging es dort noch ganz anders zu. Heute gehört das bischöfliche Gymnasium zu den gefragtesten Privatschulen im Land. Oberdörsters’ Ziel: Zu den zehn besten gehören.

Gorißen und Oberdörster waren zwei von knapp 200 Gästen, die der Einladung der Rheinische Post  Mediengruppe gefolgt waren. Im Terminal des Airport Weeze stand am Dienstagabend eine Premiere auf dem Programm. Ein Netzwerktreffen für den Kreis Kleve, genannt „Kreis Kleve konkret“.

Hygiene an erster Stelle: Für alle Gäste standen am Eingang Händedesinfektionsmittel bereit. Foto: Evers, Gottfried (eve)

Und sie kamen zusammen: Rolf Janßen (Geschäftsführer Kreis Kleve Abfallwirtschaft und Bürgermeisterkandidat der Klever Grünen), Achim Zirwes von der Kreishandwerkerschaft und Reinhard Berens (Klever Kinos) zum Beispiel. Oder Johannes Hövelmann (Teak24 und Hövelmann Immobilien), Heiner Burke (Provinzial) und Jörg Neyenhuys (JVA Kleve). Daniel Jokisch (Ross und Reiter) erzählte, warum er mit seinem Unternehmen von Aachen nach Uedem gezogen ist; Rene Gichtbrock (KPP Steuerberatungsgesellschaft), warum Steuerberater auch gute Vertriebler sein müssen, und Andreas Schramm (Winkels Interior Design Exhibition) verkündete nicht ohne Stolz, dass das Klever Unternehmen einen Auftrag in München erhalten habe. Winkels, früher hauptsächlich Messebau, hat bekanntlich eine Umstrukturierung vollzogen. In Zeiten von Corona eine gute Entscheidung.

Die neuartige Viruserkrankung war Thema des Abends und machte sich auch bei der Begrüßung unter den Gästen bemerkbar. Barbara Baratie (die Unternehmensentwicklerin) lächelte mit betenden Händen den Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Soziales entgegen. Alternativ berührten sich die Ellenbogen, alle desinfizierten sich die Hände. So waren am Eingang zwei Spender mit Hygienemittel aufgestellt.

Ein Netzwerktreffen ist aber nicht nur da, um neue Leute kennenzulernen. Manchmal sind es auch alte Bekannte. Johannes Werle, Hauptgeschäftsführer der Rheinische Post Mediengruppe, traf im Terminal auf Rainer Borsch von der Caritas. Beide wuchsen in Trier auf.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Premiere für Kreis Kleve konkret