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Klima- und Umweltausschuss Kleve debattiert über Ökopunkte

Nach ausgefallener Vorstellung : Neuer Anlauf für den „Klimaschutz-Fachbereich“ in Kleve

Der Klima- und Umweltausschuss der Stadt Kleve tagt am Donnerstag im Rathaus. Es geht um Ausgleichsflächen und Ökopunkte - und erneut um die Vorstellung des des neuen Fachbereichs für Klimaschutz, Umwelt und Nachhaltigkeit.

Beim ersten Versuch war die Vorstellung des neuen Fachbereichs 64 – Klimaschutz, Umwelt und Nachhaltigkeit – regelrecht in die Hose gegangen: Weil der Punkt noch richtig vorbereitet war, musste er seitens der Verwaltung kurzfristig von der Tagesordnung genommen werden. Ausschussvorsitzender Michael Bay (Grüne) zeigte sich damals enttäuscht und brüskiert, dass man erst am Vorabend der Sitzung informiert worden sei, dass der Punkt von der Tagesordnung genommen werden solle, SPD-Fraktionschef Christian Nitsch sprach von einem „sehr unglückliches Signal für den Klimaschutz“, Benedict Schroers (CDU)  zeigte sich sehr überrascht. Kurz: Die Politik war so gar nicht zufrieden mit der Entscheidung.

Das soll sich beim nächsten  Ausschuss für Klima-, Umwelt- und Naturschutz der Stadt ändern, der am Donnerstag, 27. Januar, 17 Uhr, im Ratssaal im Rathaus der Stadt Kleve tagt. Gleich zum ersten Tagesordnungspunkt sollen der neue Fachbereichsleiter Dirk Posdena und der Klimamanager Christian Bomblat berichten, wie denn solch ein neuer Fachbereich arbeiten und welche Ziele er verfolgen solle. Er hoffe auf einen umfassenden Vortrag und darauf, dass man eventuelle Lücken durch Nachfragen schließen könne, sagt Ausschussvorsitzender Michael Bay (Grüne). Schließlich sei dieser Fachbereich eine wichtige Schnittstelle zwischen den Aufgabenbereichen in der Stadt. Man müsse diesen Fachbereich und seine Aufgaben transparent vorstellen und beschreiben, wenn man für die nötigen Maßnahmen im Rahmen des Klimaschutzes alle Menschen mitnehmen wolle und diese Maßnahmen dann auch umsetzen müsse, so Bay..

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Daneben wird die Verwaltung auch vorstellen, wie und wo Ausgleichsflächen der Stadt sind und wie man damit umgeht. Auch soll vorgestellt werden, wie das neue Ökopunkte-System zu bewerten sei. Hinzu kommen noch Anträge der Fraktionen wie der zur Abwasserbeseitigung aus der Oberstadt, den die Klever Sozialdemokraten zum Thema Umgang mit Regen- und Ab-Wasser gestellt haben. Das Thema wird in den Ausschüssen der Stadt seit geraumer Zeit diskutiert. Bay verweist allerdings darauf, dass in dem Antrag ein redaktioneller Fehler vorliegen müsse, schließlich seien sich alle einig, dass man eben nicht das Wasser „beseitigen“, sondern es möglichst lange in der Oberstadt halten möchte.