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Klever Schildbürger feierten den 40. Geburtstag in der Stadthalle

Karneval : 40 Jahre und kein bisschen leise

Klever Karnevalsgesellschaft Schildbürger nahm das bunt kostümierte Publikum in der Stadthalle mit auf eine närrische Reise. Es wurde ein buntes Jubiläumsprogramm bei Musik, Tanz und jeder Menge Spaß geboten.

Sie zählten im Vorfeld der Prunksitzung die Stunden und Minuten, bis sich endlich der närrische Vorhang in der gut besuchten Klever Stadthalle öffnete: die Akteure der Klever Schildbürger, die auf ihr 40-jähriges Jubiläum blicken. Daher hatten sie auch das Motto der großen Sitzung, zu der Präsidentin Petra Rinke souverän durch das launige Programm führte, auf diesen runden Geburtstag abgestellt. „40 Jahre und kein bisschen leise, die Schildbürger nehmen Euch mit auf die Reise“, war das bunte Karnevalsprogramm aus Musik, Tanz und Spaß überschrieben.

Die Akteure auf und auch hinter der Bühne gaben über Stunden alles, um gemeinsam mit den Geburtstagsgästen dieses Jubiläum ausgiebig zu feiern. Doch ehe das Programm startete, war es an Petra Rinke, das Maskottchen des Karnevalsvereins, den Schildbürger, wach zu küssen. Es bedurfte nicht viel, das närrische Eis zu brechen, was die Schildakröten, der jüngste Spross dieser jecken Karnevalsgesellschaft, nur all zu gerne übernahmen. Mit frenetischem Jubel wurden die „lecker Mädsche“ (O-Ton Petra Rinke) gefeiert. Sie hatten sich eine Belohnung nach dieser zuckersüßen Vorstellung verdient.

Den ersten Angriff auf das närrische Zwerchfell ritten die Germania Rotzblagen Christina Strähnz und Simon Döhmen alias „Matze und Rotzwitha“, ehe der Gardetanz der Schilda-Teenies äußerst schwungvoll für einen weiteren Augenschmaus sorgte. Überhaupt ging es in der Klever Stadthalle Schlag auf Schlag. Dafür sorgten auch Carina Wolf und Jakob Rinke, die als „Köbes und Käthe“ erstmalig auf der Schildbühne, weitere Strapazen der Lachmuskeln garantierten. Die 40-jährige Geschichte der Schildbürger ließen die Crazy Mamas noch einmal Revue passieren. Ein wahres Feuerwerk an Schwung und Choreographie feuerten die 14 Kolibris mit ihrem Gardetanz ab, denen die Solomädchen Melina Krone, Ronja Hendricks, Alina Weijers, sowie Kimberly und Jamira Buiting in nichts nachstanden. Wahrlich Tänze der Extraklasse.

Den Saal zu verzaubern schaffte Linda Geurtz mit ihren Schlagern, ganz zum Gefallen der zahlreichen Karnevalisten im Saal, zu denen auch Kleves Bürgermeisterin Sonja Northing gehörte. In diese Stimmung tauchten allzu gerne Petra Rinke, Wolfgang Stromenger und Jakob Rinke mit ihrem Bänkelgesang ein.

Auch erstürmte Prinz Tobias der Stimmungsvolle samt Garde den Narrenbau, der mit bunten Leuchtstäben begrüßt wurde. Beifallsstürme für den Showtanz der Schilda-Teenies, wobei die „Paparazzi`s aus Weeze“ noch einen weiteren Angriff auf die Lachmuskeln starteten. Einen Abstecher in die Domstadt machte programmtechnisch die bestens aufgelegte Sitzungspräsidentin Petra Rinke als „kölsche Opa“. Sagenhaft der Showtanz der Kolibris, auf den die Gruppe Eclipse mit ihrem „Heart of Asia“ noch einen drauf zu setzte. Der Saal brodelte nun vollends, ehe das Finale nach einem gut fünfstündigen Programm eingeläutet wurde und das Jubiläum von Petra Rinke und Linda Geurtz mit einem Schlusslied beendete wurde.

Übrigens. Eine Ehrenurkunde erhielt das Schilda-Gründungsmitglied Geert Heynen, der gerne bei dieser fröhlichen Geburtstagsreise mit dabei gewesen ist. Schade nur, dass einige Klever Karnevalsgesellschaften es versäumten, eine Abordnung zum 40. Schilda-Geburtstag zu entsenden, der am Ende des offiziellen Programms noch ordentlich gefeiert wurde.

Glückwunsch und dreimal Klever Schildbürger Helau!