Im Kampf gegen Schottergärten Klever Grüne wollen mehr Bauverstöße ahnden

Kleve · Seit 2018 sind gepflasterte Vorgärten verboten. Klever Politiker aber meinen, dass sich nicht alle Eigenheimbesitzer an die Vorgabe halten, daher müsse eine Strategie her. Die Verwaltung setzt stärker auf Aufklärung denn auf Kontrolle. Oder doch nicht?

 Vielen Lokalpolitikern in Kleve sind Schottergärten ein Dorn im Auge. Sie verweisen auf die Klimaschädlichkeit. Über die Schönheit der Gärten hingegen dürfe man nicht urteilen, meinte Bürgermeister Wolfgang Gebing.

Vielen Lokalpolitikern in Kleve sind Schottergärten ein Dorn im Auge. Sie verweisen auf die Klimaschädlichkeit. Über die Schönheit der Gärten hingegen dürfe man nicht urteilen, meinte Bürgermeister Wolfgang Gebing.

Foto: dpa/Annette Riedl

Seit 2018 lässt die Landesbauordnung in NRW keine Zweifel zu: Gepflasterte Vorgärten sind verboten. Doch noch haben nicht alle Eigenheimbesitzer diese Gesetzesnovelle verinnerlicht. Das meint zumindest die Fraktion der Grünen in Kleve. Sie stellte nun einen Antrag, wonach die Verwaltung eine Strategie entwickeln möge, wie künftig Verstöße gegen die Baunutzungsverordnung, etwa bei Überschreitung der zulässigen Bodenversiegelung, geahndet werden können.