Gläubiger stimmen zu Klever Galeria-Standort ist endgültig gerettet

Kleve · Die Gläubiger stimmen dem Sanierungsplan für Galeria zu. Unternehmer Bernd Zevens gehört das Haus, in dem die Warenhauskette in Kleve untergebracht ist. Er war immer optimistisch.

 Letzte Zweifel sind beseitigt: Die Klever Galeria-Filiale in Kleve bleibt geöffnet.

Letzte Zweifel sind beseitigt: Die Klever Galeria-Filiale in Kleve bleibt geöffnet.

Foto: Markus van Offern (mvo)

Die Klever Galeria-Filiale bleibt bestehen. Die Beschäftigten können aufatmen. Ihre Jobs sind zunächst gesichert. Die Gläubigerversammlung billigte in Essen am Dienstag den Sanierungsplan für den Konzern, wie Insolvenzverwalter Stefan Denkhaus mitteilte.

Deutschlands letzte große Warenhauskette Galeria wird nicht zerschlage.n Das Amtsgericht Essen habe den Plan ebenfalls bereits abgesegnet. „Ich bin überzeugt, dass Galeria mit seinem Management und den Investoren eine gute Zukunft hat“, hatte Denkhaus zuvor gesagt. Bei einer Ablehnung des Plans durch die Gläubiger – unter ihnen Lieferanten und Vermieter – hätte das Ende des Geschäftsbetriebs bei Galeria gedroht.

Der Klever Unternehmer Bernd Zevens, dem das Haus an der Großen Straße gehört, war stets optimistisch, was den Erhalt der Filiale betrifft. Auch weil er weiß, was in dem Geschäft verdient wird. Die Zahlen seinen immer schwarz, so Zevens. Das Klever Haus gehörte nie zu den Wackelkandidaten, obwohl es zu den kleinsten Geschäften gehört. „Ich bin optimistisch, dass jetzt Ruhe einkehrt und der Betrieb über Jahre ohne größere Probleme weiterläuft“, sagt Zevens.

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort