1. NRW
  2. Städte
  3. Kleve

Kleve: "Klever Familienband" komprimiert Infos rund ums Baby

Kleve : "Klever Familienband" komprimiert Infos rund ums Baby

Die Stadt Kleve geht mit der Zeit und möchte auch bei der Baby-Planung die Papierflut eindämmen. Alle Antworten auf Fragen, die sich nach der Geburt eines Kindes ergeben, erhalten Eltern nun über das "Klever Familienband".

Das knallrote USB-Armband gibt es für Eltern künftig bei der Anmeldung des neugeborenen Kindes im Standesamt. Es enthält die aktuellen Informationen der Stadt, Material zu Erziehungs- und Entwicklungsfragen sowie Gutscheine für städtische und kommerzielle Angebote. Bürgermeister Theodor Brauer hat darüber hinaus ein Begrüßungsvideo produziert. Auch gibt es einen Film der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung über das Thema "Wie Babys sich entwickeln" — in mehreren Sprachen. Bei der Übergabe des Familienbandes wird gleichzeitig die Aufnahme in den Verteiler des Newsletters für Klever Familien erfragt. Vorgesehen ist, dass Aktualisierungen des Inhaltes über ein Update in der Stadtverwaltung erfolgen können. "Wir sind sehr stolz auf das Familienband. Es ist bundesweit einzigartig", sagt die Gleichstellungsbeauftragte Yvonne Tertilte-Rübo.

Das "Klever Familienband" ersetzt die rund neun Kilogramm schweren Papierbroschüren, die Eltern normalerweise beim Standesamt in die Hand gedrückt bekommen. Bisher sollen allerdings auch nur die Klever in den Genuss des neuen Armbands kommen. "Das Neugeborene muss Bürger von Kleve sein", erklärt Bürgermeister Theodor Brauer. Rund 500 Kinder werden jährlich in Kleve geboren (stadtteilübergreifend circa 1000).

  • Foto: M. Baers
    Aufbruchstimmung im Tiergarten : Klever Erdmännchen bekommen ein neues Gehege
  • Hier stand in Kleve einstmals eine
    1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland : Gesprächsabend: Jüdisches Leben in Kleve
  • Der Bauausschuss beriet in Kalkar über
    Bauhof in Kalkar : Streit um Kosten – CDU verlangt alternative Planung

Zusammen mit dem Band gibt es passend zur Schwanenstadt Kleve einen kleinen Plüsch-Schwan und eine Quietscheente für die Kleinen. Dabei war es wichtig, die Spielzeuge kinderfreundlich zu machen. "Keine Chemie", sagt Brauer.

Das Projekt läuft erst einmal unbefristet. "Wir müssen natürlich schauen, wie das Band bei den Familien überhaupt ankommt", sagt Brauer. Ab dem 1. August gibt es das Familienband am Standesamt.

(jaco)