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Kleve: Wirtschaft, Tourismus und Marketing schlägt Feierabendmarkt vor

Wirtschaft und Marketing : Feierabendmarkt für die City

Es soll Mittwochs zwischen 17 und 21 Uhr Markt-Stände, Kultur und Streetfood geben. Der Feierabendmarkt soll regelmäßig ab 2021 stattfinden und die Attraktivität in der Stadt steigern.

Jeden ersten Mittwoch soll es in Kleve künftig einen Feierabendmarkt geben. Es sollen die Kulturtreibenden eingebunden werden, vielleicht mit Poetry-Slam und kleinen Aufführungen, mit Musik. Erwünscht sind gute Stände, darunter Gewürze und Wurst, eine Kaffeebude und ein Wein- oder Bierstand, ein Obst- und Gemüse-Bauer. „Vorgesehen ist natürlich auch ausgesuchtes Streetfood“, sagt Petra Hendricks von Wirtschaft, Tourismus & Marketing (WTM). Der Markt soll zwischen 17 und 21 Uhr stattfinden und alle Menschen in Kleve ansprechen. „Natürlich wollen wir auch, dass es schöne Dekorationen für die Stände und die Umgebung gibt“, sagt Hendricks. Sie hat für Wirtschaft, Marketing & Tourismus der Stadt die Idee zur Attraktivitätssteigerung in der City ausgearbeitet und stellte sie jetzt im Umwelt und Verkehrsausschuss vor.

Hendricks hatte sich zuvor ähnliche Märkte in Kevelaer und Wesel und anderen Kommunen der Region angeschaut und daraus das Konzept für Kleve entwickelt, das zusätzlich auch die Klever Kulturszene einbinden möchte und eben für entsprechende Qualität bei den Angeboten sorgen will. Man müsse entscheiden, wie oft der Markt stattfinden soll - es müsse aber eine Regelmäßigkeit erkennbar sein, deshalb schlage man jeden ersten Mittwoch im Monat vor. Die Citymanagerin riet, schon jetzt im Vorfeld festzulegen, den Markt in der jetzt vorgeschlagenen Größe zu belassen: „In Wesel war der sehr erfolgreich, ist aber inzwischen zu groß geworden“, sagt Hendricks. Eingebunden werden sollen in Kleve neben der Kulturszene vielleicht auch Vereine und Organisationen mit eigenen Ständen.

Hendricks schlug verschiedene Standorte vor: Den Koekkoek-Platz, der sich inzwischen bewährt habe und den man auch mit den angedachten Ständen bestücken könne. Ebenso käme der Leinung-Platz vor dem Rathaus in Frage, wo die Bühne für Kulturveranstaltungen vor Kopf stehen könne. Interessant sei auch die Herzogbrücke, wenngleich die Fläche dort teils enger wäre, so Hendricks. Auf Nachfrage, was denn mit dem Minoritenplatz sei, erklärte Bürgermeisterin Sonja Northing, dass es diesen Platz ja noch nicht gäbe. Die Kosten für die Organisation des Marktes schätzt WTM auf 24.000 Euro im Jahr, die nicht über die Standgebühren von 150 bis 200 Euro pro Teilnehmer gedeckt wären. Das sei eine Summe, die im Etat von WTM nicht enthalten sei. Auf Nachfrage erklärte Northing, dass der Markt eigentlich 2020 starten sollte, wegen der Verzögerungen durch Corona werde es aber jetzt wohl eher 2021.

Die Politik nahm die Pläne wohlwollend auf und wird sie jetzt diskutieren..