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Kleve Wahlprogramm der Offenen Klever

Kommunalwahl 2020 : OK will „Kleve schöner machen“

Wahlprogramm: OK will ein Kulturzentrum jetzt und mehr öffentliche Diskussionen in Kleve. Die Offenen Klever wollen, dass Kleve „besser und schöner“ wird.

In Kleve gebe es zu viele verschlossene Türen, hinter denen diskutiert werde, ohne dass die Öffentlichkeit daran teilhabe. Das soll sich ändern: Das ist eine der Kernthesen im Wahlkampfprogramm der Offenen Klever. Die Transparenz soll so weit gehen, dass die Sitzungen der Ausschüsse und des Rates per Stream im Internet übertragen werden. Dass das gehe, zeigten andere Kommunen, erklärt Udo Weinrich, Bürgermeisterkandidat der Offenen Klever (OK). Weinrich, Ratsfrau Anne Fuchs, Britta Schütt und Clemens Giesen, die alle für die Ok für den Rat kandidieren, stellten jetzt das Wahlkampfprogramm der Klever Wählervereinigung vor. Und sie gehen mit „breiter Brust“ in den Wahlkampf, wollen wieder in Fraktionsstärke vor der FDP in den Rat einziehen.  Fuchs sieht auch, dass man akzeptiert werde und mit seinen Vorstellungen durchdringen kann.

„Unser Vorschlag, eine Bibliothek und die VHS auf dem Minoritenplatz zu vereinen, ist inzwischen auch für die CDU denkbar“, sagt Weinrich. Clemens Giesen fügt an, dass man beim Minoritenplatz in eine gute Richtung laufe. Überhaupt gehe es darum, dass Kleve schöner und besser werde. Bis jetzt sei dies wirklich gut seitens der Stadt nur mit dem Bau des Kurhauses gelungen, so der Restaurator. Fuchs stimmt zu: Bei Bauvorhaben sei es wichtig, mehr Öffentlichkeit zu schaffen. „Dass Planungen wie zum Schweinemarkt nichtöffentlich verhandelt werden, geht eigentlich gar nicht“, sagt die Ratsfrau.

Man habe das Gefühl, in einem preußischen Obrigkeitsstaat wie 1910 zu stecken, erläutert Weinrich. Das müsse durchbrochen werden. „Wir wollen frischer denken in Kleve“.