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Kleve: Termin fürs Rhine Clean-Up zum Säubern des Rheins im September

Rhine Clean-Up 2021 : Großes Saubermachen am Rhein

Unrat und Plastik – aber auch Kurioses wie goldene Uhren: Beim Rhine Clean-Up wurde schon manch eine Überraschung gefunden. Im September geht es in die nächste Runde, auch hiesige Kommunen nehmen teil.

Vor drei Jahren erst gegründet und doch schon Tradition: Das Rhine Clean-Up hat sich seit seinem Start zu einem festen Termin in vielen Kommunen entwickelt. Am 11. September soll in diesem Jahr wieder gesammelt werden, um den Rhein von der Quelle bis zur Mündung sauber zu halten und ein Bewusstsein für die Entsorgung von Unrat zu schaffen. Im Fokus steht dabei, neben dem Müllsammeln natürlich, auch die Gemeinschaft, die die Menschen bilden, die in der Nähe des Rheins leben.

Über 400 registrierte Sammlungen gab es laut den Initiatoren des Rhine Clean-Ups im vergangenen Jahr. Und das zum ersten Mal nicht nur am Rhein, sondern auch entlang der Ruhr und der Mosel. Auch in Kleve, Rees, Kalkar und Emmerich wurde gesammelt. Mitmachen konnte dabei wie immer jeder, aufgrund der Pandemie musste nur die Teilnehmerzahl auf maximal zehn Personen pro Gruppe begrenzt werden.

In diesem zweiten Pandemiejahr soll die Aktion natürlich auch stattfinden. In Kleve treffen sich am 11. September alle, die helfen wollen, am Spyck-Parkplatz an der Rheinstraße 24 in Kleve Salmorth. Die Stadt unterstützt die Aktion mit Müllsäcken, die bereitgestellt werden, ebenso steht ein gewisser Bestand an Handschuhen und Greifzangen zur Verfügung. Den Teilnehmern wird aber empfohlen, nach Möglichkeit auf eigene Handschuhe und Greifzangen zurückzugreifen. Von 10 bis 13 Uhr soll dann gesammelt werden. Aufgrund des diesjährigen Datums der Veranstaltung kurz vor der Bundestagswahl wird darum gebeten, auf wahlpolitische öffentliche Kennzeichnungen zu verzichten. Natürlich gelten bei der Veranstaltung die diesem Zeitpunkt geltenden Hygienemaßnahmen. Weitere Informationen zu diesem Clean-Up und den Veranstaltungen in anderen Kommunen gibt es unter www.rhinecleanup.org.

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Auch für Emmerich gibt es schon eine Veranstaltung. Alle Teilnehmer werden dort gebeten, sich im Vorfeld bei der Stadt mit Angabe des gewünschten Startpunktes für die Aktion anzumelden. Die Clean-Ups starten auch hier jeweils um 10 Uhr. Die Startpunkte und Materialausgabestellen finden sich am an Spycker Weg (hier ist die Teilnehmerzahl auf 20 Personen begrenzt), an der Wardstraße unter der Rheinbrücke, am Eingangsbereich Deutsche Gießdraht und am Aussichtspunkt Deich Dornick.

Die Stadt Rees ist laut Sprecher Jörn Franken bei der Aktion ebenfalls wieder dabei. „Noch haben wir nichts Konkretes geplant, aber wir wollen auf jeden Fall an dem symbolischen gemeinsamen Termin festhalten“, sagt er. Genauere Informationen folgten dann später. Und natürlich behält man auch in Rees die Infektionslage zum jeweiligen Zeitpunkt im Blick. „Im vergangenen Jahr mussten wir auf den gemeinsamen Imbiss nach dem Aufräumen verzichten und konnten stattdessen nur Lunchpakete verteilen“, so Franken. Man müsse da eben flexibel bleiben. Doch nach den vergangenen Jahren soll es definitiv auch eine Veranstaltung in der Stadt mit der markanten Rheinpromenade geben.

Ähnlich sieht es derzeit auch in Kalkar aus. „Wir unterstützen das Projekt und werden auch in diesem Jahr bei sein, die Bürger zu motivieren. Es besteht immer eine gute Mitwirkungsbereitschaft“, sagt Stadtsprecher Harald Münzner. Noch stehe man im Austausch mit den anderen Rheinnachbarn, einige Abstimmungen seien noch nötig. In Kürze soll auch hier ein genauer Termin mit dem Treffpunkt in Kalkar stehen. Aber Kalkar sei auf jeden Fall auch in diesem Jahr dabei, wenn es gilt, den Rhein gemeinsam ein wenig sauberer zu machen.