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Kleve: Techno Club - erstes Gespräch mit der Stadt

Techno-Club in Kleve : Club: Erstes Gespräch mit Stadt

Techno-Club wartet auf Brandschutzgutachten und stellt dann Antrag an Stadt

Während in Berlin auch berühmte Clubs der Techno-Szene ums Überleben kämpfen, versucht in Kleve ein junger Verein einen solchen Szene-Treff zu etablieren. Der könnte in wenigen Monaten starten, wenn die Genehmigungen da sind und Bauarbeiten in den bereits getesteten Räumen umgesetzt sind.

Die Stadt Kleve, vertreten durch den Technischen Beigeordneten Jürgen Rauer, und die Initiatoren des Techno-Clubs hatten jetzt ihr erstes informelles Gespräch über den Club in der ehemaligen XOX-Keks-Fabrik. Man habe natürlich noch keinen Bauantrag gestellt, sagt Jan Holtfester für die Gruppe. „Wir möchten die Stadt ja nicht behelligen, bevor wir nicht das Brandschutzgutachten in den Händen haben“.

Kostenpflichtiger Inhalt „XLR8“ soll der Club heißen, Gespräche mit den Sound-Architekten hat die junge Truppe auch bereits hinter sich und postet schon die ersten Bilder der Anlage. Doch bevor der Club für größere Veranstaltungen regelmäßig geöffnet werden kann, müssen die Anträge an die Stadt gestellt werden. Man werde den Antrag stellen, sobald das Brandgutachten vorliege und man sich mit der Stadt über die Kosten geeinigt habe. Hier habe man auch bereits signalisiert, dass man als gemeinnütziger Verein, der die Musikszene der Stadt erweitern möchte, gerne die Gebühren nachgelassen bekomme. „Wir müssen einen Umnutzungsantrag stellen – das macht das ganze teuer“, sagt Holtfester. Als junger Verein mit jungen Menschen zeige man, dass die „Jugend“ bereit sei, langfristig den in der Kreisstadt so vermissten Treff fürs Feiern einzurichten. „Das wird ja keine Eintagsfliege. Wir investieren hier nicht nur Men-Power“, sagt Holtfester.