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Kleve: Stromausfall in der Oberstadt und Materborn

Kleve : Stromausfall in der Klever Oberstadt und Materborn

Ein Bagger riss bei Arbeiten auf der Querallee ein Stromkabel durch. Große Teile der Oberstadt und Materborn saßen ohne Strom im Dunkeln.

Um 16.30 Uhr gingen am Dienstag bei großen Teilen der Klever Oberstadt und Materborn die Lichter aus: Der Strom war weg. Ein Bagger einer Fremdfirma hatte bei Bauarbeiten ein Stromkabel der Klever Stadtwerke durchgerissen. „Unsere Techniker sind sofort rausgefahren, um den Schaden zu beheben“, sagte Claudia Derks, Geschäftsführerin der Stadtwerke Kleve. Die Techniker mussten dabei das 10-Kilo-Volt Kabel, Derks nennt es Mittelspannung, überbrücken. „Der Strom wird jetzt nach und nach wieder zugeschaltet, so wie die Arbeiten vorangehen“, sagte Derks kurz nach 17 Uhr.

Da standen in der Oberstadt noch viele Menschen in dunklen Geschäften. Der Stromausfall hatte Kunden und Mitarbeiter kalt erwischt. Teilweise öffneten sich die Türen der Geschäfte nicht mehr, so dass zwischenzeitlich niemand mehr heraus oder herein kam. Der Stromausfall betraf ungefähr das Gebiet ab dem Einkauszentrum eoc südwestlich in Richtung Materborn und Teile von Materborn sowie Bedburg-Hau.

Teilweise hatten die Geschäfte auf der einen Straßenseite der Hoffmannallee noch Strom, die gegenüber liegenden jedoch nicht. Die Shell-Tankstelle sperrte umgehend ihr Gelände mit Pylonen ab, so dass niemand mehr tanken konnte. Bei der Metzgerei Quartier standen Verkäuferinnen und Kunden im Dunkeln. Vor vielen Geschäften kamen die Kunden miteinander ins Gespräch und spekulierten über die Ursache des Stromausfalls. Gehupe ertönte an den Kreuzungen Albersallee/Hoffmannallee/Königsallee und Materborner Allee/Querallee, denn offenbar stellte der Ausfall der Ampeln dort die Verkehrsteilnehmer vor große Herausforderungen. Obwohl dort entsprechende Schilder stehen, wussten viele nicht, wie sie sich verhalten sollen.

(mgr/cat)